Gäste der Halterner Innenstadt ließen sich beim Cheatday-Streetfood-Festival verwöhnen

rnBiergarten-Atmosphäre

Essen ist ein Lebensgefühl, deshalb darf auch mal geschummelt werden. So wie am Wochenende in Haltern. Beim vierten Cheatday bei schönstem Frühlingswetter gab es viele Gründe für gute Laune.

Haltern

, 07.04.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Pauline Fay aus Ascheberg füllt Samosas, kleine Teigtaschen, mit Rinderhack, Gemüse oder Käse und setzt ein bezauberndes Lächeln auf. Sie ist zufrieden: „Die Halterner Gäste sind sehr nett, immer freundlich, ich komme gerne in diese Stadt.“ Pauline Fay, gebürtig aus Kenia, nimmt zum dritten Mal am Cheatday in Haltern teil. Veranstalter Marc Fox (Eventwerk Lippstadt) weiß eben, warum die Stadt am See bereits zum vierten Mal auf seinem Veranstaltungskalender steht.

„Die Halterner sind sehr aufgeschlossen und die Zusammenarbeit mit der Stadtagentur ist ausgezeichnet“, sagte er gegenüber der Halterner Zeitung. „Das ist nicht überall so.“ Haltern sei deshalb eines seiner Lieblingsplätze. Besonders mag er den Veranstaltungsort, den Alten Markt mitten in der Stadt. Dort waren am Wochenende 17 Stände in einem Rund aufgebaut. Mit dem Cheatday-Streetfood-Festival zieht er durch Ostwestfalen, durch das Münsterland und Sauerland und berührt auch knapp die Ruhr-Region. Die großen Metropolen, so sagt er, meide er. Denn Marc Fox will familienorientiert arbeiten und das funktioniere in Städten wie Haltern am besten.

Mal nicht auf Kalorien achten

Der Cheatday ist ein Schmummeltag, eine Auszeit, in der keine Kalorien gezählt werden. Das tut Willi Matena aus Marl an diesem Sonntag ganz bestimmt nicht. Er hatte sich den Termin früh in seinem Kalender notiert und genoss mit seiner Frau einen leckeren Pulled Pork-Burger. „Haltern“, sagt er so nebenbei, „ist sowieso meine zweite Heimat.“

Gleich nebenan servieren Ellen Strerath und Steven Burke vegane Hot-Dogs mit selbst gemachter Käsesauce. Sie sind aus Konstanz angereist, sind aber grundsätzlich das ganze Jahr über mit ihrem Wagen unterwegs, gern auch auf Musikfestivals. Ellen Strerath gefällt Haltern besonders gut: „Das Publikum ist ausgesprochen nett.“

Food-Truck aus Lippramsdorf

Andreas Hebestreit ist der einzige Halterner Anbieter. Er serviert in seinem Food-Truck leckere Flammkuchen. „Wir haben uns abgesprochen, dass nicht alle das Gleiche anbieten“, erzählt der Lippramsdorfer, der unter „eat schmackofatz“ firmiert und ansonsten auch Hot Dogs, Burger, Gebäck, Desserts oder Sandwiches verkauft. Zum dritten Mal macht er beim Cheatday mit und ist mit der Resonanz diesmal sehr gut zufrieden. Es gab auch schon andere Zeiten.

Denn das Wetter ist für alle ein großer Risikofaktor. „Es kann auch für lange Gesichter sorgen“, sagt dazu Veranstalter Marc Fox.

Die Preise waren zum Teil etwas happig, aber sonst gab es nichts zu meckern. Die Sonne schien, die Stadt war voll und der Appetit ordentlich.

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