Gelsenwasser spendet 5000 Kubikmeter Wasser für das Stadtgrün

Wasserspende

Die Partnerkommunen der Gelsenwasser AG, darunter auch Haltern, erhalten eine Spende von 5000 Kubikmetern Wasser, um die öffentlichen Grünpflanzen vor Austrocknung zu schützen.

Haltern

, 12.08.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Füllstand in den Halterner Stauseen beträgt aktuell 68 Prozent.

Der Füllstand in den Halterner Stauseen beträgt aktuell 68 Prozent. © Blossey

In der aktuellen Hitzewelle kommen Bäume und andere Pflanzen an vielen Stellen nicht mehr an das notwendige Wasser im Boden. Bereits im Juni hatte Gelsenwasser angekündigt, dass sich die Partnerkommunen bei Bedarf auch in diesem Sommer 5.000 Kubikmeter Wasser kostenlos für die Bewässerung der Stadtbäume abnehmen können.

„Es ist wichtig, das Grün in den Kommunen zu erhalten. Umso mehr, da der Klimawandel die Städte vor die Aufgabe stellt, das Mikroklima dort im Sinne der Lebensqualität günstig zu beeinflussen“, so die Gelsenwasser-Vorstände Henning Deters und Dr. Dirk Waider.

Haltern am See ist eine von 32 Partnerkommunen, die in den Genuss der Spenden kommen. Der Wasserversorger weist darauf hin, dass die Trinkwasserversorgung gesichert ist. Das ermöglicht das Talsperrensystem in Haltern/Hullern.

Garten besser vormittags wässern

„Um die Wasserinfrastruktur in Spitzenzeiten wie am Abend und kurzfristig zu entlasten, ist es aber auch wichtig, dass jeder sein Verhalten etwas anpasst. Beispielsweise sollte die Gartenbewässerung oder Poolfüllung möglichst in den Morgenstunden erfolgen. Außerdem sollte zeitunkritischer Wassergebrauch wie Terrassensäuberung am besten an kühlen Tagen stattfinden“, rät Dr. Waider.

16 Kreiselpumpen versorgen vom Wasserwerk Haltern aus der nördliche Ruhrgebiet und südliche Münsterland mit Trinkwasser.

16 Kreiselpumpen versorgen vom Wasserwerk Haltern aus der nördliche Ruhrgebiet und südliche Münsterland mit Trinkwasser. © Foto: Jürgen Wolter

Das Wasserwerk Haltern liefert in diesen Tagen mehr als 350.000 Kubikmeter Trinkwasser täglich für über eine Million Menschen, Gewerbe und Industrie in das nördliche Ruhrgebiet, das Münsterland und an weitere Versorgungsunternehmen.

Aktuell beträgt der Füllstand der beiden Halterner Stauseen 68 Prozent der möglichen Gesamtwassermenge.

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