Gesundheitsposten wird Hospital

09.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Missionsbenediktiner gründeten 1914 einen Gesundheitsdienst in Litembo, aber bald wurde den Deutschen die Arbeit in Tansania verboten. Erst 1930 kamen Benediktinerinnen zurück, um in der Krankenpflege zu arbeiten. 1957 wurde ihr Gesundheitsposten zum Hospital erklärt. Herzstück der 2004 geschlossenen Partnerschaft mit dem Marienhospital ist "Hilfe zur Selbsthilfe". Praktisch heißt das: Mediziner brechen auf, um vor Ort zu schulen. Das Krankenhaus verfügt u.a über Entbindungsstation, Operationssaal und Röntgenabteilung. Die Patienten kommen zum Teil zu Fuß von weither. Ihre Angehörigen sind in der Regel dabei, schlafen im Hof und bekochen den Kranken. Dafür gibt es auf dem Gelände des Krankenhauses eine Kochstelle.

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