Große Feier des Entlassjahrgangs der Hauptschule

Joseph-Hennewig-Schule

Es ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben von jungen Menschen: die Zeugnisausgabe des Abschlussjahrgangs. Denn mit dem letzten Schultag beginnt für sie der Start ins Berufsleben, also die nächste Etappe auf dem Weg ins Erwachsenenleben.

HALTERN

, 30.06.2017 / Lesedauer: 2 min
Große Feier des Entlassjahrgangs der Hauptschule

Für ihren großen Tag hatten sich die Schüler des Abschlussjahrganges der Joseph-Hennewig-Schule mächtig in Schale geworfen. (Ein Klick zeigt das ganze Bild)

Entsprechend üppig darf und sollte der große Tag auch gefeiert werden. Auch die Entlass-Schüler der Halterner Joseph-Hennewig-Schule machten da gestern keine Ausnahme.

Damit der große Tag für sie auch einen würdigen Rahmen finden konnte, legte sich das 15-köpfige Team um die Fördervereinsvorsitzende Susanne Kwiatkowski mächtig ins Zeug: „Wir haben für die Kinder heute das ‚Treibsand‘ inklusive DJ und Buffet gebucht“, erklärte sie vorher.

Krachen lassen

Bevor die Schüler es aber am Silbersee richtig „krachen lassen konnten“, wie es ihnen Bürgermeister Bodo Klimpel empfahl, stand erst einmal der offizielle Teil an. Der begann mit einem Gottesdienst auf dem Annaberg, an den sich dann die feierliche Abschlusszeremonie mit einigen Grußworten und natürlich der Zeugnisausgabe in der Turnhalle der Schule anschloss.

Während Schulleiterin Dagmar Perret eher zurückblickte und die Besonderheit des ersten Inklusionsjahrganges mit seiner „Bereicherung, aber auch Anstrengung“ für das Lehrerkollegium hervorhob, blickte Bodo Klimpel nach vorne.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Abschluss an der Joseph-Hennewig-Hauptschule

Die Abschlussschüler der Joseph-Hennewig-Hauptschule feierten am Freitag das Ende ihrer Hauptschulzeit.
30.06.2017
/
Für ihren großen Tag hatten sich die Schüler des Abschlussjahrganges der Joseph-Hennewig-Schule mächtig in Schale geworfen. (Ein Klick zeigt das ganze Bild)© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
Die Klassensprecher Boguslaw Bleich und Vahide Recica überreichten als Überraschung Konrektor Ludger Zander einen Pokal als zweitbester Handyweitwurfweltmeister und Rektorin Dagmar Perret Blumen als Dank für ihre Unterstützung.© Foto: Holger Steffe
Musikbeitrag der 5. und 6. Klasse© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
Ludwig Borger, stellvertretender Pflegschaftssprecher© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
Musikbeitrag der 5. und 6. Klasse© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
Schülersprecher Tim Schleicher© Foto: Holger Steffe
Klassenlehrerin Christine Heming© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
© Foto: Holger Steffe
Zeugnisübergabe© Foto: Holger Steffe
Schlagworte Haltern

In seiner Rede knüpfte er an das Motto „Nichts ist unmöglich“ an, das sich die Schüler für ihren letzten Tag ausgesucht hatten: „Unser Bildungssystem hält ja im Prinzip alle Möglichkeiten offen. Man kann es bei uns vom Hauptschulabschluss, wenn man zielstrebig weiter lernt, sogar bis zur Professur bringen.“

Neugierde und Mut

Alles was es dazu bedürfe, seien zwei Kompetenzen: „Seien Sie also neugierig, trauen Sie sich etwas und trauen Sie sich selbst etwas zu, dann öffnen sich Ihnen viele Türen“, so Klimpel.

Als Beleg dafür, dass den Hennewig-Schülern die nötigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Zukunft an die Hand gegeben wurden, darf sicher die Aussage der Schulleiterin gelten: „Kein Schüler geht ohne Perspektive“, sagte sie in ihrer Rede. Eindrucksvoll untermauerte anschließend Schülersprecher Tim Schleicher das. In seiner Rede zitierte er nämlich einen Mitschüler, der vorher zu seinen Lehrern folgendes gesagt hatte: „Ohne Sie wäre ich heute gar nicht hier.“

Lesen Sie jetzt