Großes Interesse an rastlosen Beinen

Diskussion über Syndrom

Die Erkrankung der ruhe- oder rastlosen Beine setzte 180 Interessierte in Bewegung. Die Vortragsveranstaltung im Könzgen-Haus war ausgebucht.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 22.09.2011, 14:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zur Diagnose und Therapie des Restless-Legs-Syndroms referierte Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Geriatrie/Neurologie des Elisabeth-Krankenhauses Recklinghausen. Er ist ein ausgewiesener Kenner auf diesem Gebiet und hat auch Fachliteratur dazu veröffentlicht.

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) zählt zu einer der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Patienten mit RLS leiden u.a. an einer quälenden Unruhe in den Gliedmaßen, wodurch der nächtliche Schlaf erheblich gestört wird. Aus dem Schlafmangel resultieren häufig Depressionen, Antriebslosigkeit oder chronische Schmerzzustände. Die Erkrankung ist nicht heilbar, die Symptome lassen sich dennoch gut mit Medikamenten beeinflussen. Nach dem Vortrag von Dr. Günnewig entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch u.a. über Medikamenten-Gabe, Bewältigung des Alltags, Suche nach dem richtigen Arzt und Symptome des Restless-Legs-Syndroms. Der Chefarzt konnte natürlich im Könzgen-Haus keine Diagnosen stellen, aber manchem Zuhörer wichtige Ratschläge mit auf den Weg geben.

Jeder Veranstaltungs-Teilnehmer erhielt am Ende ein dickes Bündel mit Informationsmaterial und das Versprechen, ein weiteres Treffen in Haltern stattfinden zu lassen. Dann wird Hans Rhese von der Bundesvereinigung wieder nach Haltern kommen und Johannes Große-Onnebrink in seinem Bemühen, eine Selbsthilfegruppe in Haltern zu installieren, unterstützen.

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