Halterner beauftragte Firmen und zahlte nicht

Betrug

HALTERN/MARL Ein 26-Jähriger Halterner wurde wegen Betrugs zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt. Er hatte zwei Firmen um ihr Geld betrogen.

von Von Irene Stock

, 23.11.2009, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dabei waren Rechnungsbeträge von insgesamt 22.000 Euro zusammengekommen. Eine Summe, die der Angeklagte, der sich derzeit in der Ausbildung befindet, nicht bezahlen konnte. Die Firmen hatte er damit vertröstet, dass er eine Erbschaft machen bzw. seine Eltern zahlen würden. Auch Richter Michael Brechler tischte er diese Geschichte auf; der ließ sich allerdings von seinem „Stammkunden“ nicht überzeugen. Auch die Tatsache, dass der Angeklagte in früheren Verhandlungen angegeben hatte, unter einem „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“ zu leiden, ließ der Richter als Entschuldigung nicht gelten. „Sie sind schlicht und ergreifend ein notorischer Betrüger. Sie standen unter Bewährung und haben trotzdem die beiden Tischlerfirmen betrogen.“

Er verurteilte den 26-Jährigen zu einer Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Zudem muss er monatlich 200 Euro an jede Firma zurückzahlen. „Sie werden sich einen Job suchen, um den Schaden wieder gut zu machen, sonst gehen Sie in die Kiste“, gab Brechler dem Halterner mit auf den Weg.

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