Eine Kuhherde machte das von Dr. Josef Wennemann (l.) gegründete Krankenhaus in Brasilien wirtschaftlich autark. Pater Manfred Thaller agierte in Sinop als enger Vertrauter des Halterner Mediziners.
Eine Kuhherde machte das von Dr. Josef Wennemann (l.) gegründete Krankenhaus in Brasilien wirtschaftlich autark. Pater Manfred Thaller agierte in Sinop als enger Vertrauter des Halterner Mediziners. © privat
Nachruf

Halterner Dr. Josef Wennemann ist tot: Immer die Not der anderen gesehen

Der ehemalige Chefarzt des Sixtus-Hospitals und Gründer eines Krankenhauses in Brasilien, Dr. Josef Wennemann, ist tot. Er starb zweieinhalb Jahre nach seiner Frau Christel im Alter von 94.

„Eine Kuh für Brasilien“ – wer diesen Titel hört, verbindet damit sofort einen Namen: Dr. Josef Wennemann. 1987 reiste der ehemalige Chefarzt und Ärztliche Direktor des Halterner St. Sixtus-Hospitals das erste Mal in das südamerikanische Land, um dort seine größte Lebensabend-Aufgabe zu finden. Er gründete 1991 mitten im Urwald ein Armen-Hospital und finanzierte es mit Hilfe einer Kuhherde. Die große Idee ging in eine Stiftung mit seinem Namen ein.

Jede Reise war eine gesundheitliche Bedrohung

Josef Wennemann kam 1966 als Chefarzt nach Haltern

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