Halterner Gymnasium zeigte beim Tag der offenen Tür seine unterschiedlichen Facetten

rnJoseph-König-Gymnasium

Am Samstag hatten wieder Schüler und ihre Eltern Gelegenheit, das Joseph-König-Gymnasium beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. Dabei stand kein trockener Unterricht auf dem Stundenplan.

Haltern

, 12.01.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Mathe-Bingo gefiel ihr besonders gut, aber auch die Kunstaktionen fand sie spannend: Greta Kuzniewski sah sich zusammen mit ihrer Schwester Frida und ihren Eltern Katharina Kuzniewski und Axel Roßdeutscher am Samstagmorgen ihre zukünftige Schule von Innen an: Sie wechselt zum nächsten Schuljahr aufs Joseph-König-Gymnasium.

1070 Schüler sind derzeit am Gymnasium

Am Samstag hatten wieder zukünftige Schüler und ihre Eltern Gelegenheit, das Gymnasium beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. „Rund 40 Prozent der Halterner Grundschüler wechseln jedes Jahr zu uns“, sagt Schuleiter Ulrich Wessel. Insgesamt besuchen zurzeit 1070 Schüler das Halterner Gymnasium. „Etwa 140 werden neu dazukommen“, so Ulrich Wessel.

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Tag der offenen Tür am Joseph-König-Gymnasium

Wie breit gefächert das Angebot ist, davon konnten sich die Besucher am Samstag ein Bild machen. Besonders spannend ging es im Fachbereich Biologie und Chemie zu. Lehrerin Olga Wagner hatte sich eine Krimistory ausgedacht. „In die Cafeteria ist eingebrochen worden und es sind Gutscheine entwendet worden“, so Wagner. „Die Schüler müssen jetzt an mehreren Stationen herausfinden, wer der Täter ist.“

Haarproben analysiert und Fingerabdrücke genommen

Dazu wurden Haarproben unter dem Mikroskop analysiert, Fingerabdrücke genommen und Geheimschriften wieder sichtbar gemacht. Im Fachraum herrschte immer wieder großer Andrang. Auch Jonas, Jonas und Mike waren fasziniert. Die drei Sythener Grundschüler werden im nächsten Schuljahr ebenfalls das Gymnasium besuchen. Und auf den spannenden Unterricht freuen sie sich schon jetzt.

Kunstlehrerin Eva-Maria Arning (r.) erläutert Katharina Kuzniewski, Axel Roßdeutscher sowie Frida und Greta Kuzniewski die Projekte im Kunstunterricht.

Kunstlehrerin Eva-Maria Arning (r.) erläutert Katharina Kuzniewski, Axel Roßdeutscher sowie Frida und Greta Kuzniewski die Projekte im Kunstunterricht. © Jürgen Wolter

Jette Aufermann war mit ihrem Vater Charly im Gymnasium unterwegs. Die physikalischen Experimente zum Magnetismus und dem Transport von Gewichten fand sie äußerst spannend. „Wir wissen noch nicht genau, ob es das Gymnasium oder die Realschule wird“, so Charly Aufermann. „Wir sehen uns nächste Woche auch noch die Realschule an und entscheiden dann.“

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Eva-Maria Arning erläuterte den Schülern den Kunstunterricht. „Für uns als Lehrer ist es auch immer wieder interessant zu sehen, wie sich die Schüler entwickeln. Im Kunstunterricht können sie ihre Kreativität und Fantasie einsetzen und lernen die unterschiedlichen Arbeitstechniken kennen. Im Zuge von G9 besteht auch wieder die Möglichkeit, Kunst als Wahlpflichtfach mit höherer Stundenzahl zu wählen.“

Unterrichtsbesuche, die internationalen Kontakte des Gymnasiums und Präsentationen in der Aula gehörten ebenfalls zum Programm des Tages der offenen Tür. Aber auch Spiel- und Sportangebote sowie persönliche Beratungen konnten in Anspruch genommen werden.

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