Halterner wird mit 31 Jahren in den Vorstand der Bundesapothekerkammer gewählt

Dr. Hannes Müller

Nicht schlecht: Mit erst 31 Jahren ist der Halterner Apotheker Dr. Hannes Müller in den Vorstand der Bundesapothekerkammer gewählt worden. Wie es dazu kam.

Haltern

07.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Halterner wird mit 31 Jahren in den Vorstand der Bundesapothekerkammer gewählt

Dr. Hannes Müller (2.v.r.) freut sich mit (v.l.) Thomas Benkert (Vizepräsident der Bundesapothekerkammer), Gabriele Regina Overwiening (Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe) und BAK-Präsident Dr. Andreas Kiefer über die Wahl. © Apothekerkammer

Apotheker Dr. Hannes Müller aus Haltern ist am Donnerstag neu in den fünfköpfigen Vorstand der Bundesapothekerkammer gewählt worden. Der 31-jährige Leiter der Römerapotheke an der Römerstraße wurde während der BAK-Mitgliederversammlung in Bonn einstimmig gewählt.

Jüngster Vertreter des Spitzengremiums

„Damit ist er zugleich Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und zugleich der mit deutlichem Abstand jüngste Vertreter des 13-köpfigen Spitzengremiums“, teilte die Apothekerkammer Westfalen-Lippe mit.

Bereits seit fünf Jahren ist Dr. Hannes Müller Delegierter des westfälisch-lippischen Apothekerparlamentes, als Mitglied der von Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening geführten Gemeinschaftsliste.

Im Dezember 2014 wurde er in den Vorstand der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) gewählt. Der damals 27-jährige Doktorand an der Universität Münster war und ist damit das jüngste Vorstandsmitglied in der Geschichte der AKWL.

Langjähriges berufspolitisches Engagement

Trotz seines jungen Alters kann Dr. Hannes Müller bereits auf ein vielfältiges und langjähriges berufspolitisches Engagement zurückblicken. So war er von 2008 bis 2010 Präsident des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden (BPhD), der sich damals u. a. aktiv an der ABDA-Imagekampagne beteiligte. Auch die Umbenennung der ehemaligen Pharmaziepraktikanten in „PhiP“, Pharmazeuten im Praktikum, fällt in seine Amtszeit.

Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit ist Dr. Hannes Müller nach wie vor eine Herzensangelegenheit. So war er in den letzten Jahren gern gesehener Studiogast in verschiedenen TV-Formaten „und nahm zur Bedeutung der inhabergeführten Apotheke wie zur Problematik der Lieferengpässe leidenschaftlich und fachkompetent Stellung“, so die Apothekerkammer.

Idee einer Nachwuchs-AG

Darüber hinaus nimmt Dr. Hannes Müller die Zukunft der jüngeren Generation bei seiner berufspolitischen Arbeit in den Blick: „Vor mir und den Apothekerinnen und Apothekern in meinem Alter liegen noch drei bis vier Jahrzehnte im Berufsleben, das wir aktiv mitgestalten wollen“, sagt Müller. Er hat daher bereits vor 18 Monaten die Idee einer Nachwuchs-AG innerhalb der AKWL entwickelt, die ab Herbst zu einem offiziellen Nachwuchsausschuss der Kammer „befördert“ wird.

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