Halterns Schulzentrum soll fit für die Zukunft werden

Verwaltungskonzept

Praktisch in jedem Jahr stehen die Schulen vor neuen Herausforderungen. Um etwa Willkommensklassen oder Offene Ganztagsbetreuung anzubieten, müssen auch die Räume dafür vorhanden sein. Da wird es immer wieder eng. Jetzt soll die Verwaltung ein Konzept für die Zukunft entwickeln.

HALTERN

, 21.03.2017 / Lesedauer: 2 min
Halterns Schulzentrum soll fit für die Zukunft werden

Die Alexander-Lebenstein-Schule an der Holtwicker Straße.

Realschulleiter Frank Cremer stellte dem Schulausschuss in der vergangenen Woche seine Arbeit vor. Als ein Ziel der Schule nannte der Direktor mehr kooperatives Lernen, um die Eigenverantwortung der Schüler zu fördern. Außerdem bedürfe das Sekretariat einer Renovierung, die technische Ausstattung der Klassenräume könne verbessert werden und eine allgemeine Sanierung des Schulzentrums, etwa von Toilettenanlagen und Fenstern, sei wünschenswert. Cremer sagte auch, die Ausstattung der Halterner Schulen sei generell gut. Aber durch mögliche weitere I-Klassen, die unklare Zukunft der Offenen Ganztagsbetreuung und eine denkbare Rückkehr zur Sechszügigkeit (also sechs Klassen pro Jahrgang) entstehe ein zusätzlicher Raumbedarf.

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Der Ausschuss beauftragte später in seiner Sitzung auf Antrag der CDU-Fraktion die Verwaltung, sich Gedanken zu einem Gesamtkonzept zu machen, um das Schulzentrum auf künftige Entwicklungen vorzubereiten. „Die SPD-Fraktion begrüßt den Antrag, aber es sollte sich um eine Gesamtkonzeption für alle Schulen handeln“, so Petra Schwarzbich-Efsing. Franz Schrief hielt für die CDU dagegen: „Wir haben im Grundschulbereich schon eine Menge gemacht. Am Schulzentrum haben wir aber jetzt Probleme.“ Das Joseph-König-Gymnasium benutzt aktuell schon Räume der Joseph-Hennewig-Hauptschule mit.

Die Alexander-Lebenstein-Realschule feiert am 6. und 7. Oktober 2017 ihren 50. Geburtstag unter anderem mit einem Schulfest, wie Frank Cremer dem Ausschuss mitteilte.

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