Hausärzte bieten zusätzliche Sprechstunde an

Notdienst

Ab Januar werden Dr. Friedhelm Bous, Dr. Annette Feldmann, Dr. Michael Frick, Dr. Dirk Heufers und Andreas Quinkenstein im Rahmen des Hausarztmodells eine Samstagssprechstunde anbieten. Was da zurzeit mit dem Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung laufe, sei die reinste Zumutung.

HALTERN

von Von Elke Rüdiger

, 25.11.2011, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Momentan, erklärt der Allgemeinmediziner, bieten die Techniker (TK) und die Innungs-Krankenkasse (IKK Classic) Hausarztverträge an. Die ermöglichen den Hausärzten, den bei diesen Kassen versicherten Patienten eine zusätzliche Sprechstunde am Samstag anzubieten – von 10 bis 12 Uhr abwechselnd in den Praxen der teilnehmenden Ärzte. „Die Hausarztverträge, die zwischen Techniker Krankenkasse Innungskrankenkasse und dem Hausärzteverband abgeschlossen wurden, bieten neue und verbesserte Möglichkeiten der medizinischen Versorgung an“, fasst Bous zusammen. Dieses Angebot, gibt Bous zu, sichere aber auch den wirtschaftlichen Fortbestand der Praxen. „Eine win-win-Situation, von der beide Seiten profitieren.“

Zunächst finden die Sprechstunden nur in den Praxen der fünf o.g. Ärzte und nur für die in den Hausarztverträgen der TK und IKK Classic eingeschriebenen Patienten statt. „Aus rechtlichen Gründen“, betont Bous, „müssen wir die Patienten der anderen Krankenkassen an den zentralen KV-Notdienst in der Paracelsus-Klinik Marl verweisen.“ Die fünf Halterner Mediziner gehen davon aus, dass sich nach einer Einarbeitungsphase weitere Krankenkassen an „dieser verbesserten Versorgung der Halterner Patienten beteiligen.“

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