Infoabend zur Hullerner Kindergarten-Situation

Am 31. Mai

Für die Hullerner Elterngemeinschaft bleibt die Kindergarten-Situation unbefriedigend. Deshalb hat sie jetzt beschlossen, alle Beteiligten zu einem offenen Gesprächskreis am 31. Mai (Mittwoch) um 19 Uhr in die Gaststätte Kuhlmann, Hauptstraße 33, einzuladen.

HULLERN

, 03.05.2017, 06:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Lösung für die Kita-Kinder soll her.

Eine Lösung für die Kita-Kinder soll her.

 „An diesem Abend möchten wir versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden“, schreiben Regina Bücker und Nicole Stüer in ihrer Ankündigung. „Nach vielen sehr guten Zeiten erleben wir im Augenblick Momente der Unsicherheit“, heißt es weiter in dem Einladungsschreiben. Mit dem Projekt „Boote – gemeinsam an einem Strang ziehen“ will die Elterngemeinschaft dagegen ankämpfen.

Am 31. Mai wollen die Eltern aus Hullern die aktuelle Situation darstellen und Fragen klären. Einladen sind unter anderem Bürgermeister Bodo Klimpel, Jugendamtsleiter Gisbert Drees, Karl-Heinz Gerritsen (Leiter der Zentralrendantur St. Sixtus) sowie Iris Hillenbrand als Vertreter des Trägers und außerdem Ortspolitiker.

Nachdem für zunächst 15 über dreijährige Kinder in Hullern kein Kindergarten-Platz verfügbar war, entschloss sich der Rat in Abstimmung mit der katholischen Kirchengemeinde, den Andreas-Kindergarten um einen Anbau in Holzrahmenbauweise und damit um eine fünfte Gruppe zu ergänzen. Mittlerweile konnten bis auf drei Ü-3-Kinder alle anderen in der Kita mit einem Platz versorgt werden, nur drei stehen jetzt noch auf der Warteliste. Das heißt, die fünfte Gruppe mit 20 Plätzen würde mit Kindern aus anderen Ortsteilen, die auf einen Platz warten, gefüllt.

„Das haben wir nicht gewollt“, sagt Nicole Stüer. Denn dann müssten andere Eltern zum Teil weite, unzumutbare Wege in Kauf nehmen. Müssen die drei wartenden Kinder weiterhin in einer Tagespflege versorgt werden, sollte die neue Gruppe stattdessen lieber U-3-Kinder, für die es ebenfalls eine Warteliste gibt, aufnehmen? Das sind zwei von vielen Fragen, die sich den Eltern stellen. Die Zentralrendantur hatte zugesichert, dass der Anbau auf jeden Fall realisiert und zum neuen Kindergarten-Jahr im August fertig sein wird. 

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