Kasper sucht verlorenes Zauberbuch

05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Kasper sucht verlorenes Zauberbuch

<p>Puppenspieler-Vater Hasso Kaselowsky mit Kasperle - eine echte Hohensteiner Figur. Rüdiger</p>

Haltern Hasso Kaselowsky aus Eichstädt zieht seit 50 Jahren mit seinem Kasperletheater durch die Lande. Zum zweiten Mal kommt er nun mit seinem Sohn Oskar ins Münsterland und damit auch nach Haltern. Am Mittwoch, 7. November, gastiert das Puppentheater um 15 Uhr im Bodelschwinghhaus Flaesheim, vom 16. bis zum 20. November öffnet sich täglich um 15 Uhr auf dem Parkplatz des Dänischen Bettenlagers der Bühnenvorhang.

Kinder sind eingeladen, mit Kasper "Das verlorene Zauberbuch" zu suchen und Räuber Schwarzbart das Handwerk zu legen. Die jungen Zuschauer werden kontinuierlich ins Geschehen einbezogen und sind damit wichtige Akteure im Theaterspiel. Oskar Kaselowsky führt das Puppentheater in der fünften Generation. Er schöpft bei seinem Spiel aus einem 30 Figuren zählenden Fundus. Das ganze Jahr über ist der 39-Jährige unterwegs, fast immer in Begleitung seines Vaters Hasso (70). Der legte seine Profession für das künstlerische Vagabundenleben seinen sechs Kindern mit in die Wiege. Auch sie sind Puppenspieler oder Zirkusartisten. "Meine Großeltern", holt der 70-Jährige in seiner Familiengeschichte aus, "spielten Goethes Faust mit Marionetten nach."

Wenn Kasper nun in dieser Woche von Süd nach Nord reist, legt er seinen Dialekt ab: "Er wird nicht bayrisch reden, das geht doch nicht", lacht Hasso Kaselowsky. "Dafür haben wir lange geübt." Elisabeth Schrief

Kartenpreise: Kinder 5 Euro/Erwachsene 6 Euro

Lesen Sie jetzt