Keine Mängel im Betrieb von Cirkel

Tödlicher Arbeitsunfall

Der TÜV und die Kriminalpolizei haben am Freitag im Kalksandsteinwerk Cirkel in Haltern-Flaesheim die Maschine untersucht, an der am Dienstag ein Arbeiter ums Leben gekommen ist. Das Ergebnis: Die Firma trifft keine Schuld an dem tragischen Unfall.

FLAESHEIM

, 20.03.2015, 17:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Letzte Untersuchungen von Kriminalpolizei und Technischem Überwachungsverein (TÜV) im Kalksandsteinwerk Cirkel erbrachten am Freitag keine neuen Sachverhalte. „Hier gibt es keine Missstände und nichts zu beanstanden“, erklärte Polizeisprecherin Ramona Hörst am Freitagnachmittag.

Vier Tage nach dem tödlichen Arbeitsunfall bei der Firma Cirkel, bei dem ein 49-jähriger Mitarbeiter vom Roboterarm einer Maschine erdrückt wurde, sind die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Essen abgeschlossen.

Keine Mängel

Den Kalksanstein- und Porenbetonhersteller in Flaesheim trifft keine Schuld an dem tragischen Unfall. Weder die Maschine, noch das direkte Umfeld zeigten bei der Prüfung durch die Fachingenieure Sicherheitsmängel, bestätigt Ramona Hörst. „Damit steht leider fest, dass das Opfer den Unfall fahrlässig selbst verschuldet hat.“ 

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