Kindergarten in konventioneller Bauweise

Arbeiten sind gestartet

Der neue für drei Gruppen auf dem Hof der ehemaligen Martin-Luther-Schule am Hennewiger Weg wird in konventioneller Bauweise errichtet. Diese Entscheidung fällte die Verwaltung jetzt nach dem Rücklauf ihrer Ausschreibung.

HALTERN

, 23.01.2017 / Lesedauer: 2 min
Kindergarten in konventioneller Bauweise

An der ehmaligen Martin-Luther-Schule haben die Vorbereitungen für den neuen Kindergarten begonnen.

Die grundsätzliche Entscheidung für das 1,567 Millionen Euro teure Projekt war im September im Ausschuss für Bauen und Verkehr sowie im Rat gefallen. Wegen der Kürze der Planungszeit wurde die Politik nicht noch einmal zur Diskussion über die Bauweise eingeschaltet. Den Zuschlag erhielt der günstigste Bewerber. Das ist die Bau- und Handelsgesellschaft Hilbers in Nottuln.

Enger Zeitrahmen

Insgesamt gingen elf Bewerbungen im Halterner Bauamt ein. Zwei Unternehmen boten die Modulbauweise an, wie sie zum Beispiel schon für den neuen Kindergarten am Brinkweg in Sythen verwirklicht wurde. Drei wollten den Entwurf von Architekt Thomas Krail in Holzbauweise umsetzen. Alle Betriebe, die sich an der Ausschreibung beteiligten, sicherten zu, den vorgegebenen engen Zeitrahmen für das Projekt einhalten zu können.

Die Verwaltung sieht die Fertigstellung bis zum 1. Juli vor. Dann bliebe noch ein Monat für Restarbeiten, bis der Kindergarten ab August betriebsbreit wäre. Die Zeit drängt so sehr, weil der Bedarf an Kindergartenplätzen in der Stadt sehr viel größer ist als das bisherige Angebot (wir berichteten). Um den Elternwünschen entsprechen zu können, wird vor allem in der Innenstadt eine weitere Tageseinrichtung für Kinder notwendig.

Trägerschaft

Über die Trägerschaft der neuen Kita wird der Ausschuss für Generationen und Soziales auf seiner Sitzung am 7. Februar (Dienstag) um 17.30 Uhr im Ratssaal, Dr.-Conrads-Straße 1, entscheiden. Neben der evangelischen Kirchengemeinde haben die Arbeiterwohlfahrt und das Deutsche Rote Kreuz eine schriftliche Bewerbung an die Stadt gerichtet. Am Rande eines Termins hatten die beiden neuen Vorsitzenden des Presbyteriums, Pfarrer Bastian Basse und Christiane Oldemeyer, das Interesse der ev. Gemeinde an der Trägerschaft bekräftigt. Nachdem die ev. Grundschule neben der Erlöserkirche aufgegeben wurde, würde sich die Gemeinde gern für den Kindergarten in direkter Nachbarschaft engagieren. 

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