Corona beschert der „Kinderkiste“ ein trauriges Ende

Kolumne

Die Corona-Pandemie sorgt für das endgültige Aus der „Kinderkiste“, dem Kleiderladen des Kinderschutzbundes. Die Gründe sind aber vielfältig.

Haltern

, 22.03.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die „Kunterbunte Kinderkiste“ schließt im Herbst.

Die „Kunterbunte Kinderkiste“ schließt im Herbst. © Jürgen Wolter

So geht es leider vielen Vereinen: Wenn der Nachwuchs fehlt, muss die Arbeit irgendwann eingestellt werden. Auch der Kinderschutzbund in Haltern steht jetzt vor dem Aus.

Dabei spielt die Corona-Pandemie eine Rolle: Einnahmen aus dem Kleiderladen fehlen, Spenden kommen nicht mehr rein. Dabei hatte sich der Kinderschutzbund nach seiner Gründung 1978 mit zahlreichen Aktionen für die Rechte der Kinder eingesetzt. Zuletzt betrieb er nur noch den Kleiderladen „Kunterbunte Kinderkiste“.

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Jetzt wirkt ein Besuch dort ziemlich trostlos: Die Regale sind voll, verkauft werden kann aber zurzeit nichts mehr. Im Herbst gehen dann die Lichter aus.

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