Einfach gut: Die neuen Ladestationen sind genau das Richtige für Haltern

Redakteurin
E-Bikes gehören mittlerweile zum Stadtgeschehen dazu, die neuen Ladestationen sind ein wichtiger Schritt für Haltern, meint unsere Autorin.
E-Bikes gehören mittlerweile zum Stadtgeschehen dazu, die neuen Ladestationen sind ein wichtiger Schritt für Haltern, meint unsere Autorin. © picture alliance/dpa/dpa-tmn
Lesezeit

Fast immer, wenn wir über Fahrradpolitik berichten, trudeln am nächsten Tag die gleichen Nachrichten ein. Der Tenor ist immer der Gleiche: „Es passiert doch nichts, das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.“ Und ja, der Weg zu einer wirklich fahrradfreundlichen Stadt ist für Haltern noch lang. Aber irgendwo muss man eben auch mal anfangen und auch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist ein Schritt.

Fahrradpolitik rückt weiter in den Fokus

Die 20 Ladestationen für E-Bikes sind ein gutes Beispiel. Natürlich werden sie niemanden in Haltern davon überzeugen, komplett auf das Fahrrad umzusteigen und das Auto zu verkaufen. Aber sie sorgen dafür, dass sich Fahrradfahrer in Haltern wohler fühlen und merken, dass ihre Interessen berücksichtigt werden. Auch neue und fest installierte Bügel zum Abschließen sind eine gute Sache und streicheln die Seele der Radfahrerinnen und Radfahrer.

Natürlich wären neue Radwege und ein sichereres Gefühl auf den Straßen viel wichtiger, aber solche Dinge sind natürlich auch teuer und langwierig. Sie müssen angegangen werden, aber das darf die Freude bei kleinen Teilerfolgen nicht schmälern. Der Weg in Haltern ist noch lang und steinig, bis diese Stadt sich mit Fug und Recht fahrradfreundlich nennen kann, aber es geht in die richtige Richtung.