Landwirte wollen vier neue Windkraftanlagen bauen

Zwischen Sythen und Lavesum

Politiker und Bürger sind nur noch einen Flügelschlag von einer neuen Debatte über Windräder in Haltern entfernt. Ein von der Stadt beauftragtes Fachbüro legt nächste Woche sein Gutachten über Windvorrangflächen vor, am 21. Juni soll der Stadtentwicklungsausschuss die Offenlage inklusive Bürgerbeteiligung beschließen.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 19.05.2011, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier neue Windräder planen drei Landwirte, zwischen Sythen und Lavesum zu bauen.

Vier neue Windräder planen drei Landwirte, zwischen Sythen und Lavesum zu bauen.

Ein Planungsbüro entwickelte das Konzept für bis zu vier Anlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zwischen Sythen und Lavesum. 10.000 Haushalte könnten rechnerisch mit sauberem Strom versorgt werden. Zur Wohnbebauung stehen die Windräder auf mindestens 1000 Metern Abstand; direkte Belästigungen sind damit ausgeschlossen.

Die Landwirte können sich vorstellen, dass Halterner sich mit Einlagen an einem Bürgerwindrad beteiligen oder die Stadtwerke sich möglicherweise für das Projekt erwärmen. Einzelheiten zur Planung wollen die Landwirte allerdings nicht nennen. Für sie ist zunächst das Gutachten entscheidend. Weil sie Planungssicherheit für die weitere Projektentwicklung brauchen, wollen sie die Sitzung im Juni abwarten. Immerhin geht es für die Investoren um Millionenbeträge.

Zurzeit ist wenig Konfliktpotenzial zu erwarten. Die Landesregierung will die Windkrafterzeugung deutlich ausbauen, NRW soll beim Energiewechsel eine führende Rolle einnehmen. Frischer Wind auch für Mühlen in Haltern.

Lesen Sie jetzt