Lehrermangel: Interaktives Tool zeigt, wie die Schulen personell aufgestellt sind

rnInteraktive Daten

Die Anmeldungen laufen, und auch für Halterner Eltern ist das Thema Unterrichtsausfall an der gewünschten Schule ihrer Kinder ein wichtiges Auswahl-Kriterium. Hier sind die Daten zum Abruf.

Haltern

, 29.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In ganz NRW mangelt es an Lehrern. Über die Hälfte aller allgemeinbildenden Schulen ist planmäßig nicht ausreichend mit Lehrkräften ausgestattet, um wenigstens theoretisch den Unterrichtsbedarf zu bedienen.

Das zeigen Daten des NRW-Schulministeriums vom Schuljahr 2018/2019, die das gemeinnützige Recherchezentrum Correctiv aufbereitet hat. Auch für Halterner Schulen wird so deutlich, wie sehr sie unter- oder auch überbesetzt waren.

Um Informationen zu Ihrer gewünschten Schule zu finden, nutzen Sie das Suchfeld:

Wenn die Lehrerversorgung einer Schule etwa 100 Prozent beträgt, heißt das übrigens noch nicht, dass alles gut ist. Denn nicht berücksichtigt sind dabei Fortbildungen, Krankheiten oder Elternzeiten. Kommt es dadurch zu Ausfällen von Lehrern, kann oftmals Unterrichtsausfall nicht vermieden werden. Verschiedene Elternvertretungen und Lehrergewerkschaften fordern daher einen Versorgungsgrad von mindestens 105 Prozent.

Wie sind die weiterführenden Schulen und die Grundschulen im kreisweiten Vergleich aufgestellt? Hier können Sie den Kreis Recklinghausen eintragen.

Von den zwölf öffentlichen Schulen in Haltern waren im Schuljahr 2018/2019 je nach dem, welchen Grenzwert man anlegt, vier (unter 100 Prozent Versorgungsgrad) beziehungsweise zwei (unter 105 Prozent) unterbesetzt.

Kooperation mit Correctiv

Diese Recherche ist Teil einer Kooperation der Halterner Zeitung mit Correctiv.Lokal, einem Netzwerk für Lokaljournalismus, das datengetriebene und investigative Recherchen gemeinsam mit Lokalpartnern umsetzt. Correctiv.Lokal ist Teil des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv, das sich durch Spenden von Bürgern und Stiftungen finanziert. Mehr unter correctiv.org
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