Mädchen im Hallenbad sexuell belästigt

Schwere Vorwürfe

In den sozialen Medien kursieren zurzeit Nachrichten über einen sexuellen Übergriff zweier Männer auf junge Mädchen im Freizeitbad Aquarell am Samstag. Wir haben nachgefragt, was an den Vorwürfen dran ist.

HALTERN

, 18.11.2015, 12:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das sagt der Pressesprecher 

Folgende Fakten bestätigt Thomas Liedtke, Pressesprecher der Haltern Stadtwerke, dem die Darstellung der beteiligten Bademeister vorliegt:

Vier Mädchen im Alter von etwa zwölf Jahren beschuldigten zwei junge Männer, sie auf der Rutsche an verschiedenen Körperstellen berührt und sexuell belästigt zu haben. Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 18 Uhr. Als ein Vater eines der Mädchen davon erfuhr, ging er auf die jungen Männer los.

Die Bademeister im Aquarell konnten noch rechtzeitig einschreiten und eine körperliche Auseinandersetzung verhindern. Sie informierten die Polizei, die die Personalien der jungen Männer aufnahm und ein Ermittlungsverfahren einleitete.

Das sagt die Polizei

Das bestätigt auch Polizeisprecher Michael Franz. Wie viele Mädchen direkt betroffen sind und wie viele den Vorfall mitbekommen haben, stehe zurzeit noch nicht endgültig fest, so Franz. „Es war eine größere Gruppe, die im Aquarell schwimmen war.“

In den anstehenden Vernehmungen werde zunächst genau geklärt, zu welchen Übergriffen es gekommen ist. Auch die Beschuldigten erhielten natürlich die Gelegenheit, sich dazu zu äußern, so Franz. Von den Ergebnissen der Ermittlungen hängt letztlich ab, ob und mit welchem Vorwurf dann ein Strafverfahren eingeleitet wird.

Das droht den Männern

Je nachdem, ob das Jugendstrafrecht greift oder nicht, können die Täter zu Geld- oder Freiheitsstrafen oder auch zu sozialen Arbeitseinsätzen verurteilt werden, wenn sich die Vorwürfe bestätigen.  

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