Mark Huth entdeckt Gefahr am Silbersee

Rostige Stahlseile

Hier kann man sich böse verletzen“, sagt Mark Huth. Der Sythener entdeckte am Silbersee direkt am Sandstrand im freigegebenen Schwimmerbreich Stahlseile, deren abgerissene Spitzen aus dem Boden herausragen. Der Betreiber reagierte sofort.

SYTHEN

, 01.08.2016, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mark Huth entdeckt Gefahr am Silbersee

Das könnte gefährlich werden, findet Mark Huth. Beim Baden am Silbersee mit seiner kleinen Tochter entdeckte er diese verrosteten Stahlseile.

Ich war mit meiner dreijährigen Tochter in der vergangenen Woche am Silbersee baden“, berichtete Mark Huth unserer Redaktion. „Sie wollte unbedingt zu den Enten, die im westlichen Seebereich schwammen. Wir sind am Strand entlang dahin gelaufen und sie wäre beinahe in die rostigen Seile getreten.“

Im Strandbereich

Zum Glück erkannte ihr Vater rechtzeitig die Gefahr. „Die Seile sehen aus wie Totholz, sind davon aus einigen Metern Entfernung kaum zu unterscheiden.“ In der Tat erkennt man erst aus der Nähe, dass dort nicht Holz, sondern rostige Drahtseile im Strandbereich liegen. Mark Huth wandte sich an unsere Redaktion und schickte Fotos, die er vor Ort gemacht hatte. „Ich weiß nicht genau, wer der verantwortliche Ansprechpartner wäre“, schrieb er in einer Mail. Verantwortlich für den Silbersee ist die „Betreibergesellschaft Silbersee II, Haltern am See Gmbh“ mit Sitz in Essen.

Regelmäßige Kontrolle

Von dort machte sich sofort Wolfgang Pöersch auf den Weg nach Haltern, als er von dem Problem erfuhr. Er fährt normalerweise regelmäßig Streife am See, aber ihm war das Problem bislang nicht aufgefallen. Auch die DLRG-Helfer, die am See regelmäßig im Einsatz sind, hatten die Seile zuvor nicht bemerkt. Wolfgang Pöersch nahm die Stelle gestern am frühen Nachmittag direkt in Augenschein und deckte die gefährliche Stelle sofort mit Steinplatten ab. Weitere Maßnahmen wird er umgehend veranlassen. 

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