Maskenpflicht auf kommunalen und kirchlichen Friedhöfen in Haltern

Stadt Haltern

Die Bürgermeister des Kreises Recklinghausen haben sich am Donnerstag auf eine Maskenpflicht auf kommunalen Friedhöfen geeignet. Die Anordnung gilt für Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag.

Haltern

, 29.10.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf den Friedhöfen gilt zur Eindämmung der Corona-Pandemie Maskenpflicht.

Auf den Friedhöfen gilt zur Eindämmung der Corona-Pandemie Maskenpflicht. © dpa

Das Thema Corona hat am Donnerstag die Videokonferenz von Landrat Cay Süberkrüb und den Bürgermeistern des Kreises Recklinghausen beherrscht. Wie der Halterner Stadtsprecher Georg Bockey mitteilte, stand die Coronaschutzverordnung des Landes NRW im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs. Über die Anordnungen des Landes hinaus habe sich die Runde aus Gründen des Pandemieschutzes darauf verständigt, kreisweit dringend das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes auf Friedhöfen an den Tagen Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag zu empfehlen.

Stadt macht von ihrem Hausrecht Gebrauch

Die Städte, so auch Haltern am See, machen an diesen Tagen auf den kommunalen Friedhöfen von ihrem Hausrecht Gebrauch und ordnen die Maskenpflicht dort an. Den konfessionellen Trägern empfiehlt die Stadt, ebenfalls eine solche Pflicht auf ihren Friedhöfen an den Feier- und Gedenktagen anzuordnen.

Die Gemeinde St. Sixtus hatte bereits im Vorfeld auf Anfrage erklärt, dass an Allerheiligen sowohl in den Gottesdiensten während des gesamten Aufenthaltes in der Kirche wie auch auf den Friedhöfen die Maskenpflicht gilt. Auch sei es dringend erforderlich, den Sicherheitsabstand einzuhalten.

Auch bei den Gottesdiensten in der evangelischen Kirchengemeinde ist die Maske Pflicht. Hinsichtlich der Regelung auf Friedhöfen wolle sich die Erlöserkirche nach den Empfehlungen der Stadt richten, erklärte Pfarrer Karl Henschel.

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