Meinung

Modernisierung der touristischen Infrastruktur ist gut angelegtes Geld

Der Name hat Programm: Die Stadtwerke stehen laut ihrem Logo für Energie und Lebensfreude, daraus lassen sie Taten folgen. Das neue Schiff ist ein Sinnbild für diese Dynamik und Frische.
Immer neue Ideen werten den Halterner Stausee auf. © www.blossey.eu

Die Stadtwerke Haltern haben 2020 als Dienstleister der 1930 gegründeten Seegesellschaft das Strandbad übernommen und gleichzeitig versprochen, die Aktivitäten im Bereich Freizeit rund um den Stausee auszuweiten. Sie haben Wort gehalten. Die Möwe kommt aufs Trockendock, stattdessen sticht in wenigen Monaten ein neues, mit Öko-Strom betriebenes, geruchs- und geräuschloses Schiff in See. Das als ein Beispiel.

Die Modernisierung der touristischen Infrastruktur ist gut angelegtes Geld, sie setzt zudem Impulse für mögliche weitere innovative Ideen. Der Halterner Stausee ist zwar schon jetzt gut erschlossen, aber Mehrwert schadet nie. In ihrem Unternehmergeist profitieren die Stadtwerke davon, dass alle Gastronomen und auch die Wassersportler im selben Fahrwasser „schwimmen“. Gemeinsam ist allen daran gelegen, den Stausee zu einem lebendigen Erholungsort für alle Generationen zu gestalten.

Damit stellen sie deutlich heraus, was die Stadt schon lange im Namen führt: Haltern am See! Vergessen sind die Zeiten, als Haltern sich noch vor den Touristenströmen fürchtete. Schon bei der Einweihung des früheren Hotels Seestern 1958 erkannte der damalige Stadtdirektor Gerhard Ribbeheger, dass sich rund um den See in „so reichem Maße“ Möglichkeiten böten, die genutzt und ausgeschöpft werden müssten. Für die Jungfernfahrt im Sommer 2022 und folgende Projekte kann man nur wünschen: Schiff ahoi!

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