Müller (SPD): "Chancen für alle Menschen"

Kandidatencheck

In einer Serie zur Landtagswahl am 14. Mai stellen wir die Kandidaten vor, die für Haltern nach Düsseldorf wollen. Unter der Überschrift „Von Kopf bis Fuß“ haben wir die sechs Nominierten gebeten, einige Satzanläufe zu ergänzen. Hans-Peter Müller (SPD) ist seit 2012 Landtagsabgeordneter.

HALTERN

11.05.2017, 12:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hans-Peter Müller.

Hans-Peter Müller.

Was ich im Sinn habe...

Mein Vater war Stahlarbeiter und hat die Schließung der Henrichshütte in Hattingen hautnah erlebt und begleitet. Ich selbst war über 40 Jahre als Handwerker, zuletzt in der RAG als Betriebsrat tätig und habe die Schließung von Schachtanlagen begleiten müssen. Für mich war Hauptbeweggrund dafür, mich zunächst gewerkschaftlich und später politisch zu engagieren, dass ich daran mitwirken wollte in unserer Region den Strukturwandel mit guter Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen und Ausbildungsplätzen für die Jugend zu begleiten.

Was ich anpacken will...

Ich engagiere mich für die Menschen in NRW. Höre zu, suche Antworten, bin aber nicht allwissend. So packe ich die Themen an, in dem ich mich einarbeite, Fragen an die entsprechenden Stellen weiterleite, diskutiere und abwäge und letztendlich in der Regel Antworten geben kann. Erwarten kann man von mir immer eine ehrliche Antwort, auch wenn diese manchmal nicht den Wünschen entspricht.

Zur Person: Geboren: 30.12.1955; Wohnort: Datteln; Familienstand: verheiratet, eine Tochter; Ausbildung: KFZ-Elektriker; Parteimitglied seit: 1987

Mein Herz für...

Mein Herz schlägt für meine Familie, für meine Ehefrau, mit der ich seit über 30 Jahren verheiratet bin, für meine erwachsene Tochter. Mein Herz schlägt besonders schnell an Spieltagen für die königsblauen Eurofighter (S04). Die Knappen verbinde ich mit dem Ruhrpott und der Zusammengehörigkeit, mit Leidenschaft und manchmal bei Niederlagen auch mit Treue in schweren Zeiten. Daneben ist Kochen meine Leidenschaft, hierbei kann ich mich entspannen und abschalten.

Beweglichkeit in der Politik...

Beweglichkeit und die Fähigkeit Kompromisse zu suchen ist eine Grundvoraussetzung für die Demokratie, in der man immer wieder - ob in der Fraktion oder parteiübergreifend - nach Mehrheiten suchen muss. Dabei kann ich aber meine Grundsätze nie über Bord werfen. Umdenken kann ich dann, wenn sich Voraussetzungen ändern, das kennt jeder Mensch, dass das was mal galt, nicht in Beton gemeißelt werden muss, wenn man neue Wege suchen muss. Dies gilt jedoch nicht für meine Grundwerte, denen ich auch, wenn es mir schaden könnte, treu bleibe.

An die Nieren geht mir...

Armut, insbesondere Kinderarmut, soziale Ungerechtigkeit und vor allem die Propaganda von Menschen, die voller Hass, Neid und Hetze oder aus politischer Strategie heraus eine Unzufriedenheit schaffen wollen, die alles kaputt treten kann, für was sich Demokraten seit vielen Jahrzehnten engagieren, das alles geht mir an die Nieren. Ich schäme mich für Teile der Gesellschaft, die Menschen egal welcher Gruppierung keine Chance geben auf ein Leben in Toleranz, finanziellen Auskommen und friedlichen Zusammenleben. Gewalt - egal in welcher Form- lehne ich ab.

Mein weiterer Weg führt mich...

Soweit die Wählerinnen und Wähler mir und der SPD ihr Vertrauen dafür schenken führt mein politischer Weg an der Seite von Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin in den Fraktionssaal der regierungsbildenden SPD-Fraktion im Landtag. Soziale Gerechtigkeit und Chancen für alle Menschen in NRW dafür haben wir uns auf den Weg gemacht. Diesen Weg möchte ich an der Seite unserer Landesmutter fortsetzen. Aber auch in meiner Kommune, im Kreis und in der Region werde ich mich weiter einmischen, wenn es um das Bewahren und Stärken der Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität geht.

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