Musikkurse proben für Konzertabend am 18. März

Joseph-König-Gymnasium

Die IPVP-Kurse der Stufen 12 und 13 des Gymnasiums proben für ihr Konzert. Am 18. März wollen die 30 Schüler in der Aula ihr Können zeigen. Dafür wird zurzeit fleißig geprobt.

HALTERN

von Von Dominik Hassel

, 04.03.2011, 17:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alexander Piotrowski (l.) und Janos Buttgereit (r.) proben eifrig zurzeit fürs Konzert.

Alexander Piotrowski (l.) und Janos Buttgereit (r.) proben eifrig zurzeit fürs Konzert.

Christel Decker und Zita Albrecht, Musiklehrerinnen am Gymnasium, leiten sie dabei an. Sie fungieren als Vermittler, als Moderatoren, die verbessern und antreiben. Albrecht bezeichnet sich selbst als „in gewisser Weise eine Perfektionistin“, nervös, bis der erste Ton des Konzertes erklingt und immer auf ein Ziel hinarbeitend. Decker ist da schon relaxter, sie hat ein großes Vertrauen in die Schüler. Die Schüler, das sind in diesem Fall Vollblutmusiker, die mit Spaß an die Sache gehen, die, von der Musik angesteckt, die Füße im Rhythmus schlagen. Sie scherzen und lachen viel während der Proben, doch stets arbeiten sie zielstrebig auf das Konzert zu.

Es ist früher Nachmittag. Auf dem Plan steht die „Kleine Nachtmusik“ von Mozart. Zita Albrecht ist noch nicht zufrieden: „Die Achtel etwas schneller, schleppt das Tempo nicht so vor euch her.“ Doch sie wirkt nicht wütend, wenn sie das sagt, vielmehr scheint sie in ihrem Element zu sein. „Ich bin ja nicht nur Musiklehrerin, in mir meldet sich immer auch die Musikerin zu Wort“, gibt sie zu. Das kann auch Decker von sich behaupten: „Musik ist wie eine Sprache. Man schaut sich an, gibt Einsätze und drückt sich über die Musik aus“. Dass dabei auch mal Probleme auftauchen, ist völlig klar: „Natürlich sind einige besser als andere und selbstverständlich klappt das Zusammenspiel mal besser und mal schlechter.“ Mit der nötigen Geduld sei das jedoch in den Griff zu kriegen. Viel erfreulicher finden Albrecht und Decker aber die Musizierfreude. „Wenn wir sehen, wie sich die einzelnen Gruppen mit ihren Stücken entwickeln, wie sie wieder und wieder weiterkommen, dann geht einem das Herz auf. Es ist schon so eine Art Erfüllung für uns.“ Während die beiden Lehrerinnen das sagen, funkeln ihre Augen, sie machen einen euphorisierten Eindruck. Die Schüler bekommen von diesem emotionalen Moment nichts mit.   Aus einem anderen Raum dröhnt ein dumpfer Bass, eine der Rockgruppen ist jetzt dran. Auch sie probt fleißig weiter, um beim Konzert topfit zu sein. Mittlerweile ist es dunkel geworden, es dämmert. Für einen Moment ist es wieder still auf dem Schulgelände. Licht scheint nur aus den Musikräumen. Durch die Fenster kann man die Musiker lachen sehen. 

Lesen Sie jetzt