Nach Fischsterben in der Stever: Grüne fordern Klärung im Ausschuss

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Tote Fische liegen nach dem Fischsterben in der Stever am Ufer.
Die Grünen wollen nach dem Fischsterben in der Stever einen Sachstandsbericht im Ausschuss hören. © Nora Varga
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Das Fischsterben in der Zwischenstever wird nun auch in der Lokalpolitik diskutiert.Am 20. September tagt der Ausschuss für Umweltpolitik. Die Grünen wollen in dieser Sitzung einen Vertreter von Gelsenwasser zu den genauen Vorgängen befragen. In der Begründung zu der Einladung geht es vor allem um die Warnungen der Anwohner, die das Fischsterben nicht verhindern konnten.

Ergriffene Maßnahmen konnten das Sterben nicht verhindern

Harald Klingebiel von den Grünen schreibt dazu: „Die Anwohner der Stever haben nach eigener Aussage bereits am 17. August die Gelsenwasser AG darüber informiert, dass ein Fischsterben in der Stever kurz bevorstehe und die vor einigen Jahren installierten Belüftungssysteme in der Stever doch bitte aktiviert werden sollen. Dies wurde von der Gelsenwasser am Unterlauf daraufhin auch vorgenommen. Der Mittellauf wurde jedoch nicht mit Sauerstoff versorgt, woraufhin sich das Fischsterben in den letzten Tagen entwickelte.“

Nun wünsche man sich eine Erklärung für das Vorgehen von Gelsenwasser, darüber hinaus soll thematisiert werden, in welcher Form der Fluss aktuell überwacht wird. In der Befragung soll es auch um Frage gehen, wie das Fischsterben in den nächsten Jahren verhindert werden soll.