Nach Trocknerbrand ist Haus unbewohnbar

Feuerwehreinsatz

Sonntagabend gegen 21.30 Uhr jagte die Feuerwehr mit Blaulicht durch Sythen: In einem Einfamilienhaus am Birkenkamp war in einem Kellerraum ein Trockner in Brand geraten. Der Besitzer hatte vergeblich versucht, das Feuer zu löschen. Er wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

SYTHEN

, 12.09.2016, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Trocknerbrand ist Haus unbewohnbar

Die Feuerwehr rückte am Sonntagabend nach Sythen aus.

Laut Auskunft der Feuerwehr folgte ihm in der Nacht die Ehefrau, die sich selbstständig zur Klinik begab. Weil die Eltern umsichtig gehandelt hatten, blieb das Kind der Familie unversehrt.

Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, stellte sie bereits starke Rauchentwicklung fest, die das gesamte Einfamilienhaus in Mitleidenschaft zog. Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung unter Atemschutz konnte die Familie nicht wieder in ihr Haus zurückkehren. Sie wurde bis auf Weiteres von Freunden aufgenommen.

Ermittlungen dauern an

Ein Sachverständiger muss nun klären, wie es zu dem Brand gekommen ist. Wie die Polizei Recklinghausen gestern bestätigte, dauern die Ermittlungen noch an. Das Gebäude am Birkenkamp wurde komplett mit Überdruck gelüftet, um die giftigen Rauchgase zu entfernen.

Die Feuerwehr Haltern war mit 39 Kräften im Einsatz, darunter Mitarbeiter der hauptamtlichen Wache sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Sythen und Haltern-Mitte. Die letzten Kräfte verließen um 23.30 Uhr den Einsatzort. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

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