Nachtschicht im Zeltlager

15.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sythen Große, kleine, schmale und breite Zelte in verschiedensten Farben bildeten am Freitagabend das Camp für 60 unternehmungslustige Ferienkinder. Auf der Wiese am Rande des Hofes Hagemann in der Uphuser Straße waren viele der jungen Camper schon mehrmals zu Gast. Sonja Hagemann genoss Hausrecht.

Die 10-jährige Tochter des Hausherrn bastelte übermütig mit ihren Freundinnen Franziska, Julia und Friederike an einem Tunnel, um zwei Zelte miteinander zu verbinden. "So können wir uns besser verständigen und abwechseln". Wobei? Die verschmitzt blitzenden Augen der jungen Mädchen könnten Schlimmeres vermuten lassen. "Bei der Nachtschicht natürlich!"

Des Rätsels Lösung war Maya, eine junge Foxterrierhündin, die dem Quartett im Zelt Gesellschaft leisten sollte. Unter Aufsicht natürlich, denn böse Überraschungen wollten die Mädchen nicht. Bis Maya sich allerdings zwischen die Schlafsäcke zusammenkuscheln konnte, standen noch eine Menge Aktivitäten auf dem Plan. Völkerball, Lagerfeuer, Grillen, Stockbrot, Gesang mit Gitarrenbegleitung und Nachtwanderung. Für Kurzweil bis zum Frühstück am Samstagmorgen sorgten Spaßtaschen, mit allerlei Utensilien, die die Kleinen bei Laune hielten. Die vier Mädchen waren daraus bestens versorgt, mit Saurem und Süßem, Kartenspielen und CDs.

Große Resonanz

Auch die nächtliche Lektüre im Schein der Taschenlampe kam nicht zu kurz. Und schließlich hat FRAU sich immer viel zu erzählen. Franz Josef Merfeld vom Pfarrgemeinderat, der für die St. Joseph-Gemeinde dieses Lager im Rahmen der Ferienbetreuung organisierte, war vor allem mit dem Wetter zufrieden. "Es gab Jahre, da mussten wir in die Scheune flüchten oder hatten das Wasser in den Zelten stehen". So schnell bringt ihn nichts aus der Ruhe. Mit 35 Helfern und beiden Töchtern an seiner Seite bot die Truppe mit dem Camp eine gelungene Abwechslung für Daheimgebliebene. ela

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