Naturschutz kennt keine Konkurrenz

02.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Haltern Davon, dass Halterns Naturschützer garantiert nicht die Hände in den Schoss legen, konnte sich Bürgermeister Bodo Klimpel gestern zusammen mit Anette Fleuster (Vorsitzende Umweltausschuss) vor Ort überzeugen.

Gemeinsam mit Vertretern der Naturschutzgruppe des Heimatvereins Sythen, des NABU Haltern und des Natur- und Vogelschutzvereinsverfolgten Anette Fleuster und Bodo Klimpel die Spur der Naturschutzprojekte, die von den Vereinen in Haltern betreut werden. Und da die Zahl der Projekte groß ist, machte sich die Gruppe bereits am Morgen auf den Weg. Startpunkt war am Sythener Schloss, wo die Naturschützer des Heimatvereins ihr geplantes Projekt, einen Natur- und Erlebnispfad für Kinder vorstellte. «Es ist wichtig, Kinder schon früh emotional an den Naturschutz heranzuführen», lobte Anette Fleuster die Maßnahme.

Beeindruckt zeigten sich Klimpel und Fleuster auch von den Projekten im Sythener Brook, den angelegten Obstwiesen (60 Bäume, 40 Arten), den gepflanzten Hecken und den gut gepflegten Tümpeln. Einig waren sie sich darin, dass ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte solche Arbeiten nicht durchzuführen sind. Allein 2500 Stunden, so Rolf Behlert, vom Natur- und Vogelschutzverein, seien von den Naturschützern in den WASAG-Mooren seit Projektbeginn verbracht worden. Bis zu 48 Personen sind manchmal im Einsatz.

Große Anerkennung zollte der Bürgermeister den Naturschützern dafür, dass es beim Naturschutz keinerlei Konkurrenz unter den Gruppen gibt: «Hier wird Hand in Hand gearbeitet.» Dies gelte natürlich auch für die Zusammenarbeit mit den Grundstückseigentümern und der Stadt, so Anette Fleuster. Sie hob besonders die Verdienste der Naturschützer in punkto sanfter Tourismus hervor: «Sie tragen mit ihren Exkursionen und Führungen dazu bei, dass viele Menschen unsere schöne Natur kennen lernen.» hei

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