Neuer Betreiber macht das Sopas am Schulzentrum wieder auf

rnSuppen und Salate

Die Anteilnahme war groß, als die Suppenbar Sopas vor Weihnachten geschlossen hat. Jetzt steht ein Nachfolger fest. Wir haben mit dem Gastronom über seine Pläne fürs neue Sopas gesprochen.

Haltern

, 22.01.2019, 13:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Acht Jahre lang haben Anke und André Mosfeld die Suppenbar Sopas zwischen Schulzentrum und Bahnhof geführt. Mitte Dezember haben sie dann die Schließung angekündigt. „Beim letzten Besuch beim Steuerberater wurde uns bewusst, dass wir keine neuen Ideen haben, wie es weitergehen soll“, sagte Anke Mosfeld.

Mittags, wenn die Schüler Pause oder Schulschluss haben, war es im Sopas immer rappelvoll. Doch es kamen insgesamt zu wenige Kunden, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, berichtete das Paar. „Wieso müssen immer die leckersten Läden mit den liebsten Menschen schließen?“, fragte sich Nick Kutzinski via Facebook-Kommentar.

Ein Gastronom aus Recklinghausen übernimmt

Björn Bowinkelmann ergänzt darunter: „Dabei ist Haltern sowieso schon eine kulinarische Wüste!“ Uta Fricke meinte: „Wie traurig für unsere Kinder! Ihr wart das gute Gewissen der Eltern, den Kindern bei langen Schultagen Essensgeld mitzugeben.“

Jetzt steht fest, wie es mit dem Ladenlokal weiter geht: Das Sopas ist tot, lang lebe das Sopas! Allerdings mit einem neuen Betreiber. Dirk Zöphel, Gastronom aus Recklinghausen, will am 5. März (Dienstag) „Sopas - Dirks Küchenbar“ am selben Standort, Annabergstraße 3, eröffnen. Der Name sei nicht geschützt, auch die Schilder an der Fassade sollen die alten bleiben.

Neuer Betreiber macht das Sopas am Schulzentrum wieder auf

Dirk Zöphel leitet ab März die neue Küchenbar Sopas. © Privat

In der vergangenen Woche habe er den Pachtvertrag unterschrieben und am Montag die Kaution überwiesen, berichtet Zöphel im Gespräch mit unserer Redaktion. Der Bäckermeister führte zuletzt „Zur langen Theke“ an der Castroper Straße in Recklinghausen, unter anderem mit Burgern und Schnitzel. Von diesem Standort möchte sich Zöphel aber trennen.

„Meine Frau kommt aus Haltern“, berichtet der 48-Jährige. Sie sei selbst an der Holtwicker Straße zur Schule gegangen, ihre Mutter wohne noch in der Stadt. Die Mutter werde auch im neuen Sopas mitarbeiten. Zum Geschäftsplan sagt er: „Altbewährtes soll man nicht kaputt machen.“

Suppen, Salate, Sandwiches und Desserts

Es soll weiterhin frische und selbstgemachte Suppen geben, dazu Salate, Sandwiches, Desserts und im Sommer zum Beispiel Smoothies. Herzhafte und süße Speisen seien geplant, auch Vegetarier und Veganer seien im Blick. „Wir sind jetzt dabei, die Karte zu erstellen“, sagt Dirk Zöphel. Öffnen will er jeweils von 9 bis 17 Uhr.

Schon vor einiger Zeit habe er sich für das Ladenlokal interessiert, berichtet Dirk Zöphel: „Die bisherigen Betreiber haben die Bar ja acht Jahre lang gut geführt.“ Er habe sich das Sopas auch im laufenden Betrieb noch angesehen. Kleinere Umbauten seien geplant, unter anderem will Zöphel die Küche neu einrichten.

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