Neuer Chefarzt verdoppelt die Patientenzahl

Chirurgie im Sixtus-Hospital

„Alles ist anders als vor zehn Jahren“, stellt Dr. Peter Harding nach sechs Monaten als Chefarzt der Chirurgie im Halterner Krankenhaus fest. Ihm gefällt das zukunftsweisende Konzept mit Investitionen in die medizinische Ausstattung und die bauliche Modernisierung. Dr. Harding selbst steuert bereits eine Erfolgsmeldung bei.

HALTERN

, 27.12.2016, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neuer Chefarzt verdoppelt die Patientenzahl

Dr. Peter Harding

Die chirurgische Abteilung hat die Patientenzahl seit seiner Rückkehr nach Haltern verdoppeln können. Dr. Peter Harding (56) führt das auf ein kompetentes Ärzteteam und ein gutes Zusammenspiel mit anderen medizinischen Disziplinen und Häusern im Umfeld zurück. „Das Konzept des Klinikums ist einfach gut, auch für mich“, sagte er in einem Gespräch mit der Halterner Zeitung.

Kompetenz-Zentrum

2008 hatte sich Dr. Peter Harding von Haltern verabschiedet, war zunächst in das Sana Klinikum Duisburg, ein Haus der Maximalversorgung, und anschließend in das Vinzenz-Hospital Dinslaken gewechselt. Am 1. Juli dieses Jahres gewann das Sixtus-Hospital ihn als Chefarzt zurück.

Sein Ziel ist, das ganze Spektrum der Viszeralchirurgie abzudecken. Dazu gehören etwa Gallenblasen- oder Blinddarmentfernungen sowie die Magen-Darm-Chirurgie. Wo immer es möglich ist, werden diese Eingriffe minimal-invasiv durchgeführt. Das gelinge, so Dr. Harding, in 80 Prozent der Fälle. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Mediziner auf die Hernienchirurgie: Die operative Beseitigung von Leistenbrüchen, Bauchdecken-, Narben- und Nabelbrüchen. In diesem Bereich möchte sich die Chirurgie als Kompetenzzentrum zertifizieren lassen. „Darüber hinaus wollen wir die Koloproktologie am Standort Haltern fest etablieren“, betont Dr. Harding. Dabei handelt es sich um Erkrankungen des Enddarms.

Veränderter Anspruch

Den Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie deckt Dr. Claus-Martin Titkemeyer ab, der seit vielen Jahren als Leitender Oberarzt im Sixtus-Hospital arbeitet. „Der Anspruch an die Chirurgie hat sich verändert. Deshalb ist diese Aufgabenteilung sehr wichtig, ebenso der Austausch auf kurzen Wegen. Ohne dieses Konzept wäre ich nicht nach Haltern gekommen“, sagt Peter Harding. Insgesamt habe er ein intaktes Team übernommen, das und eine exzellente Zusammenarbeit mit der Anästhesie mache ihn glücklich und bestärke ihn in seiner Entscheidung für Haltern.

Zur Wahl stand auch eine Klinik am Starnberger See. Peter Harding, der in Dorsten wohnt, erklärt dazu: „Ich bin stattdessen zum Halterner See gekommen. Hier bin ich zu Hause, hier macht mir die Arbeit Spaß.“

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