NRW-Justizminister kommt zur Wallfahrt der Schlesier

Auf dem Annaberg

Am Sonntag (19. Juli) findet die 70. Annaberg-Wallfahrt der Ober- und Niederschlesier in Haltern am See statt. Der Veranstalter rechnet mit rund 1500 Prozessionsgästen. Auch der NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) wird dabei sein.

HALTERN

, 16.07.2015, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Justizminister Thomas Kutschaty wird bei der Wallfahrt der Schlesier auf dem Annaberg sprechen.

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty wird bei der Wallfahrt der Schlesier auf dem Annaberg sprechen.

In Absprache mit der Stadt ist für einen großen Teil der Anreisenden wie im Jahr 2013 der Parkplatz des Hagebaumarktes, Krumme Meer 3, vorgesehen. Auch an der Bundesstraße 58 darf da, wo kein Halteverbot vorhanden ist, der Mehrzweckstreifen genutzt werden.

Ehrengäste

Ehrengäste wie der Landesjustizminister Thomas Kutschaty (SPD) und Weihbischof Dr. Reinhard Hauke aus dem Bistum Erfurt dürfen auch die Parkplätze am Annaberg nutzen, sagt Stadtsprecher Georg Bockey.

Der Beginn der Prozession ist um 8.45 Uhr unter der geistlichen Leitung von Pastor Hubert Skrzypek mit Gebet, Gesang und Blasmusik ab dem Parkplatz des Hagebaumarktes. Um 10 Uhr beginnt das Wallfahrts- und Pontifikalamt mit Weihbischof Hauke, Beauftragter der deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen und Aussiedlerseelsorge.

Platzkonzert

Um 11.30 Uhr startet das Gedenken an der St. Anna-Stele mit Grußworten und Ansprachen. Zwei Stunden später beginnt das Platzkonzert mit oberschlesischen Gruppen, dem Blasorchester Ratingen, Darbietungen der Bergmannsgruppe Recklinghausen, der Trachtengruppe Gütersloh und der Frauentrachtengruppe Hamm.

In der Wallfahrtskirche sind zur gleichen Zeit geistliche Lieder zu hören. Für 15 Uhr wird der abschließende Segen bei der St.-Anna-Andacht durch die Pfarrer im Ruhestand Bernhard Fögeling (Datteln) und Josef Ernst (Münster) erteilt.

Die Schlesier pilgern seit 1946 zum Annaberg in Haltern. Nach dem 2. Weltkrieg haben sie hier eine neue Heimat gefunden, da sie ihren heimischen Annaberg in Schlesien nicht mehr besuchen konnten. 1981 haben sie neben den Kreuzwegstationen eine Bronzestatue als Anna-Selbdritt-Darstellung errichtet. Sie zeigt unter anderem die Heilige Hedwig, die Patronin Schlesiens.

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