Pfarrkirche, Kapelle und Norberthaus werden saniert

Investition des Bistums

Die Halterner Pfarrkirche St. Sixtus, die Annabergkapelle und das Norberthaus in Flaesheim werden in den kommenden Jahren teilweise renoviert. Das hat eine Sprecherin des Bistums Münster auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt.

HALTERN

, 17.11.2016, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrkirche, Kapelle und Norberthaus werden saniert

In der Wallfahrtskapelle müssen Bergschäden beseitigt werden.

Zwischen 2017 und 2019 sollen im ganzen Kreisdekanat Recklinghausen insgesamt mehr als sechs Millionen Euro für 29 Projekte ausgegeben werden. Bistumssprecherin Anke Lucht nennt die Vorhaben für Haltern am See: „In der Pfarrkirche St. Sixtus handelt es sich um eine Elektrosanierung mit der Erneuerung der Beleuchtung. In der Annabergkapelle müssen Bergbauschäden saniert werden.“ Außerdem stehen für das Norberthaus (das Pfarrheim von St. Maria Magdalena in Flaesheim) eine Dachsanierung und eine barrierefreie Umgestaltung an. Die Projekte seien erst in der Vorplanungsphase, daher könne das Bistum noch keine genauen Kosten oder Zeiträume benennen.

Pendelleuchten ersetzen

Karl-Heinz Gerritsen, Leiter der Zentralrendantur St. Sixtus, bestätigte die Maßnahmen. In der Sixtuskirche gibt es schon lange Probleme mit der Elektrik. Sie muss erneuert werden. Bezüglich der Beleuchtung wird überlegt, die Pendelleuchten durch Strahler, die im Gewölbe installiert werden, zu ersetzen. Durch den Kohleabbau verursachte Bergsenkungen wirken schon lange auf die Wallfahrtskapelle auf dem Annaberg ein. Die Risse sollen nun verpresst werden. Außerdem muss der Fußboden überarbeitet werden und auch ein Anstrich ist notwendig.

Zur dritten Baustelle sagt Gerritsen: „Wir werden am Norberthaus von außen einen Lift ansetzen, damit Senioren oder Menschen mit Behinderungen problemlos den Saal im Untergeschoss erreichen können.“ Gleichzeitig werde das defekte Dach saniert und im Untergeschoss der Sanitärbereich seniorengerecht umgebaut. Bei den Kosten sind das Bistum, die Kirchengemeinde und die RAG Deutsche Steinkohle im Boot.

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