Plakatentwürfe des Halterners Raphael Brinkert landen im Netz

Bundestagswahlkampf für die SPD

Die Werbeagentur des gebürtigen Halterners Raphael Brinkert hat der SPD-Parteiführung um Generalsekretär Lars Klingbeil offenbar erste Plakatentwürfe für den Wahlkampf vorgestellt.

Haltern

, 18.03.2021, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese und andere Ansichten der Plakatentwürfe gelangten nun ins Netz.

Diese und andere Ansichten der Plakatentwürfe gelangten nun ins Netz. © Screenshot

Bis zur Bundestagswahl im September ist es zwar noch etwas hin, doch die Vorbereitungen auf den Wahlkampf haben längst begonnen. Bei den Sozialdemokraten kümmert sich die Agentur Brinkert Lück Creatives um die Werbung. Einer der Geschäftsführer der Agentur ist der Halterner Raphael Brinkert, der deutschlandweit als Marketingexperte bekannt ist und in Flaesheim aufgewachsen ist.

Nun ist der angedachte Kampagnenlook der SPD-Wahlplakate, die seine Agentur entworfen hat, ins Netz geleakt worden. Dabei sind die Plakatentwürfe für die SPD offenkundig noch gar nicht fertiggestellt. Als erstes hatte „Tagesspiegel“-Chefredakteur Lorenz Maroldt auf der Plattform Twitter darüber berichtet.

Schlicht sind die Plakate, gehalten in schwarz-weiß-rot erinnern sie an historische Plakate aus den 1950ern. Die Macher Raphael Brinkert und Dennis Lück wollen beim SPD-Wahlkampf einen plakativen, differenzierenden und einheitlichen Look über alle Medien und Werbemittel schaffen, heißt es. Sie selbst wollten sich auf Anfrage noch nicht zum Thema äußern.

Der Halterner Raphael Brinkert ist als Marketingexperte bekannt.

Der Halterner Raphael Brinkert ist als Marketingexperte bekannt. © privat

Im Netz stießen die Entwürfe jedenfalls schon auf großes Interesse. Einige erkennen eine moderne Bildsprache, andere äußern Zweifel, ob sich auf diese Weise die SPD-Wählerschaft mobilisieren lässt. Raphael Brinkert selbst reagierte via Twitter mit Humor auf das Echo in den sozialen Netzwerken. Auf Twitter schrieb er gezielt an Lars Klingbeil, den Generalsekretär der SPD, einen nicht ganz ernst gemeinten Kommentar, dem er einen auf den Kopf gestellten Smiley hinzufügte. Seinen Humor hat der Halterner jedenfalls nicht verloren.

Lesen Sie jetzt