Platz für Flüchtlinge im Jägerhof und an der Wasserwerkstraße

Neue Unterkünfte

Im Oktober kamen 87 Flüchtlinge nach Haltern, in den ersten drei November-Wochen weitere 54. Um neu zugewiesene Flüchtlinge unterbringen zu können, hat die Verwaltung nun zwei neue Standorte zur Verfügung.

HALTERN

, 23.11.2015, 16:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieses Haus an der Wasserwerksstraße soll bald zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden.

Dieses Haus an der Wasserwerksstraße soll bald zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden.

Im früheren Hotel Jägerhof in Flaesheim werden künftig etwa 45 Flüchtlinge eine neue Unterkunft finden. Wie die Stadtverwaltung erklärte, konnte kürzlich der Mietvertrag unterschrieben werden. In den nächsten Wochen könne man damit beginnen, dort Flüchtlinge unterzubringen. Im früheren Hotel sei Platz für etwa 30 Personen, in den dazu gehörenden Wohnungen noch einmal Platz für weitere 15 Menschen. Es sollen dort sowohl Familien als auch Einzelpersonen eine Bleibe finden. Dies geschieht in Abhängigkeit von den Zuweisungen, die die Bezirksregierung Arnsberg festlegt. Aktuell werden der Stadt durchschnittlich rund 20 Personen pro Woche zugewiesen.

In Kürze bezugsfertig

Eine Möglichkeit zur Unterbringung weiterer 25 Flüchtlinge wird derzeit an der Wasserwerkstraße geschaffen. Dort stehen vier leer stehende Wohneinheiten zur Verfügung. Sie waren zuletzt von Mitarbeitern der Gelsenwasser AG bewohnt. „Auch diese Unterkunftsmöglichkeit soll in Kürze bezugsfertig sein“, erklärt Stadtsprecher Georg Bockey auf Anfrage unserer Redaktion.

Zeltlager als Puffer

In Reserve hat die Stadt ein Drei-Familienhaus in Haltern, die Hausmeisterwohnung der Lavesumer Grundschule sowie die Zelte am Strandbad. Das Zeltlager im Strandbad reicht für 70 bis 80 Flüchtlinge. „Die Zelte sind aktuell noch nicht belegt, sie sollen uns als Puffer dienen, falls es einmal ganz eng wird“, so Bockey.

Die Stadtverwaltung sei weiterhin bemüht, neu zugewiesene Flüchtlinge gut unterbringen zu können. Ziel dabei sei es, auch künftig möglichst nicht auf Turnhallen zurückgreifen zu müssen, heißt es aus der Verwaltung.

 

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