Praktiker gaben Gymnasiasten Einblicke in ihr Berufsleben

Joseph-König-Gymnasium

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Apothekers aus? Lebt man als Polizist gefährlich? Viele Fragen wurden beim Berufsorientierungstag im Gymnasium gestellt. Praktiker lieferten Antworten.

26.01.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Praktiker gaben Gymnasiasten Einblicke in ihr Berufsleben

Mareike Graepel berichtete über ihre Erfahrungen als Journalistin. Die Schüler erfuhren auch einiges über die Halterner Zeitung. © Ingrid Wielens

Die 281 Schüler der Q1 und Q2 des Joseph-König-Gymnasiums hatten vorher die Wahl. Und so widmeten sie sich am Freitagvormittag beim Berufsorientierungstag ausschließlich solchen Berufen, die sie zuvor auf einer langen Interessensliste angekreuzt hatten. In drei Blöcken mit jeweils einer Doppelstunde setzten sie sich mit Berufsfeldern wie Psychologie, Pharmazie, Medizin, Jura, Sozial- und Sonderpädagogik, Wirtschaft und BWL, Bank- und Finanzwesen, Stadtverwaltung und Polizei auseinander. Auch das Lehramt war mit zwei Lehrern des Gymnasiums aus den Bereichen Mathematik/Physik und Deutsch/Geografie vertreten.

Referenten überwiegend aus Haltern

Wie die Organisatoren der Veranstaltung, Julia Klatte (Lehrerin in den Fächern Biologie und Latein) und Andreas Frank (Französisch, Erdkunde), berichteten, stammten die Referenten dabei überwiegend aus Haltern. Zum Teil hatten sie ihren Schulabschluss sogar selbst vor vielen Jahren am Joseph-König-Gymnasium absolviert. Allesamt berichteten sie anschaulich und ganz persönlich aus ihrem Arbeitsalltag - über Arbeitsweisen, berufliche Qualifikationen und Motivationen. Unter anderem gaben ein Apotheker, ein Chirurg und ein Internist, eine Journalistin, ein Polizist, ein Bankangestellter, ein Rechtsanwalt und Notar und ein Vertreter des Finanzamts Einblicke in ihre Berufswelt.

Erfahrungsberichte von Studenten

Zudem berichteten ehemalige Schüler von ihrem Studium der Psychologie und der Wirtschaftsinformatik als duales Studium. Auch die Ruhr-Uni Bochum (Jura) und die Universität Twente (Studium in den Niederlanden) stellten sich vor.

Der Berufsorientierungstag findet alle zwei Jahre statt. Julia Klatte und Andreas Frank sind von dem Angebot überzeugt. Die beiden Pädagogen erkundigen sich schließlich im Nachgang bei den Schülern. „Wir bekommen jedes Mal überwiegend positive Rückmeldungen“, hieß es.

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