Projekt „Brücken bauen“: Unterkunft Lorenkamp erhält Blumenwiese

Naturschutz

Vor der Unterkunft Lorenkamp 2 wächst gerade eine blühende Blumenwiese heran. Jetzt ist der Bagger angerückt, um die oberste Schotterschicht abzutragen und neuen Mutterboden zu verteilen.

Haltern

28.05.2021, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Solomon Bereketab bearbeitet die Wiese mit der Walze.

Solomon Bereketab bearbeitet die Wiese mit der Walze. © privat

Kurz darauf waren die Mitwirkenden des Projekts „Brücken bauen“ im Einsatz und haben Saatgut verteilt.

Die Initiative für das Anlegen der Blühflächen geht von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Projekts „Brücken bauen“ aus, die sich mit der Stadt in Verbindung gesetzt haben.

„Gerade in diesen Zeiten sehnen wir uns nach frischem Grün und blühenden Blumen, denn sie tun unserer Seele gut. Außerdem sind sie eine Bereicherung für Wildbienen, Schmetterlinge und Insekten“, erklären Gitta Kiehle und Gerburgis Sommer, die Initiatorinnen der Aktion „Aufblühen“.

Stadt hat schnell und unbürokratisch gehandelt

Die Stadt Haltern am See hat für das Projekt zwei Flächen angeboten. „Wir freuen uns als Netzwerk natürlich sehr, dass uns die Stadt so schnell und unbürokratisch bei unserem Projekt unterstützt und das nicht zum ersten Mal“, lobt Mitinitiator Thomas Knuth.

Neben der Fläche Lorenkamp blüht es außerdem bald an der B51. „Für den Artenschutz stellen wir als Stadt gerne unsere Flächen zur Verfügung und die blühenden Wiesen fügen sich ganz hervorragend in das Stadtbild ein“, sagt Bürgermeister Andreas Stegemann.

Heidrun Schwarz, Iris Klimse und Gitta Kiehle packen kräftig mit an.

Heidrun Schwarz, Iris Klimse und Gitta Kiehle packen kräftig mit an. © privat

Er war bei der Abtragung der obersten Schotterschicht dabei, um sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren. Der Mutterboden stammt aus dem Neubaugebiet Tumulifeld, deshalb musste das Team des Baubetriebshofs nur kurze Wege zurücklegen.

Hoffnung auf erste Ergebnisse in ein paar Wochen

Dann mussten die Ehrenamtlichen des Netzwerks nur noch das Saatgut verteilen und hoffen nun, dass in ein paar Wochen erste Ergebnisse zu sehen sind. Die hochwertigen Saatgutmischungen wurden aus eigenen Mitteln des Netzwerks finanziert und zum Teil gespendet.

Bei „Brücken bauen“ handelt es sich um ein soziales, ehrenamtliches, ökumenisches Hilfenetzwerk, bei dem aktuell rund 80 engagierte Bürgerinnen und Bürger mitwirken. Es hat schon verschiedenste Hilfsprojekte in die Wege geleitet und ist Gewinner des Diakoniepreises 2021 des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen.

Vernetzung über einen Whatsapp-Verteiler

Die Mitglieder sind über einen Whatsapp-Verteiler miteinander vernetzt. Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich unter Tel. (0157) 56303031 an Gitta Kiehle oder unter Tel. (0151) 53574544 an Thomas Knuth wenden.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt