Pusten und operieren: So erkundeten Besucher das Halterner Sixtus-Hospital

rnTag der offenen Tür

Eine Kerze aus einem Meter Entfernung auspusten: Das ist ein einfacher Selbstversuch, um seine Lungenfunktion zu testen. Besucher des Sixtus-Hospitals probierten es aus.

Haltern

, 17.11.2019, 15:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Tag der offenen Tür am 16. November im Sixtus-Hospital Haltern standen Lunge und Darm im Mittelpunkt. Dazu gab es Selbstversuche, zum Beispiel, um seine Lungenfunktion zu testen. Josef Platzköster aus Kirchhellen schaffte es auf Anhieb eine Kerze aus einem Meter Entfernung auszupusten, aber andere Besucher taten sich schwerer.

Die Mitarbeiter des Teams von KKRN-aktiv boten den Test im Sixtus-Hospital an und informierten über ihre Angebote in Sachen Reha-Sport.

Erkrankungen und ihre Behandlungen

Auffälligste Anziehungspunkte waren das große Lungen- und das Darmmodell, an denen Timo Erdmann, Arzt der Pneumologie, und Dr. Martin Presch, Chefarzt der Inneren Medizin, den Besuchern mögliche Erkrankungen und ihre Behandlungsformen erläuterten.

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Tag der offenen Tür im Sixtus-Hospital

Das KKRN (Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord) feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Dem Zusammenschluss gehören neben dem Halterner St. Sixtus-Hospital das Dorstener Elisabeth-Krankenhaus, das Marler Marienhospital und das Westerholter Gertrudis-Hospital an.

Unterschiedliche Schwerpunkte

„Den runden Geburtstag feiern wir in diesem Jahr an allen vier Standorten jeweils mit einem Tag der offenen Tür, aber er hat an jeder Klinik einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt“, sagt Sarah Höchst von der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des KKRN.

Im Obergeschoss boten Katharina Dornhege von der Herstellerfirma Ethicon und Ärtzin Dr. Melania Hempel den Besuchern die Möglichkeit, sich an der „Lübecker Toolbox“ selbst am minimal-invasiven Operieren zu versuchen. Eine Gelegenheit, die sich Luka Berheide (14) nicht entgehen ließ. Medizin interessiert ihn sehr, er kann sich durchaus vorstellen, auch einen medizinischen Beruf zu ergreifen. „Am liebsten würde ich Zahnarzt werden“, hat er schon ziemlich konkrete Vorstellungen.

Blick ins Schlaflabor

Mit gesunder, ballaststoffreicher Ernährung kann man Darmerkrankungen vorbeugen. Diätassistentin Karin Plogmaker informiert die Besucher über die Möglichkeiten.

Lange Schlangen bildeten sich im Sixtus-Hospital beim Lungenfunktionstest. Auch ins Schlaflabor und in die Intensivstation konnten die Besucher einen Blick werfen. Hier stand vor allem die Beatmung von Patienten im Mittelpunkt. Auch die Deutsche Sauerstoff- und Beatmungsliga sowie die LWL-Tagesklinik für psychosomatische Medizin stellten sich in Haltern vor.

Offene Tür in Dorsten

Der vierte und letzte Tag der Offenen Tür der KKRN-Kliniken findet am kommenden Samstag (23. 11.) im Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus statt. Von 11 bis 15 Uhr geht es dann um den Tag der Geburtshilfe.

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