Realschule entlässt 150 Schülerinnen und Schüler

HALTERN „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ – mit diesem bekannten Satz des Literaten Antoine de Saint-Exupéry verabschiedete Schulleiter Michael Weiand gestern die Absolventen der Realschule.

von Von Heike Riemann

, 13.06.2008, 14:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit dem Song "Who knew" eröffnete die Band der Realschule die festliche Abschiedsfeier in der Aula.

Mit dem Song "Who knew" eröffnete die Band der Realschule die festliche Abschiedsfeier in der Aula.

Ein Zitat, so Weiand, das darauf aufmerksam mache, dass es viele Situationen im Leben gebe, bei denen nicht Äußerlichkeiten zählen, sondern Dinge wie Ausdauer und Toleranz.

Toleranz ist wichtig

Toleranz sei von Eltern und Schülern in den letzten Jahren gleichermaßen gefordert gewesen und beide Parteien hätten während der Schulzeit vieles dazu gelernt. Seinen Schülern gab Weiand einen guten Tipp mit auf den Weg: Zwar lerne man aus Fehlern, doch nicht alle müsse man selbst machen.

Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Bodo Klimpel fühlte sich an seinen eigenen Realschulabschied vor 28 Jahren erinnert: „Damals hätte allerdings niemand so wie heute Anzug getragen.“ Stattdessen sei viel vom Ernst des Lebens geredet worden, der nun beginne. Ganz so schlimm sei es aber nicht gewesen: „Ihr habt nun das Rüstzeug, das man braucht, um im Leben etwas zu werden.“

Dank an Eltern

Ebenfalls gut konnte sich der Schulpflegschaftsvorsitzender Markus Niehues an das Jahr 2002 erinnern. Ein Jahr, in dem Deutschland Vize-Weltmeister wurde. Und nur vier Wochen später stand der Start ins Realschulleben auf dem Programm. Sein Fazit: „Als Kinder seid Ihr angefangen und heute verlasst Ihr die Schule als mündige Menschen. Wir sind der Schule zu Dank verpflichtet.“

Begegnung mit Lebenstein

Anerkennende Worte gab es jedoch nicht nur von Elternseite, auch von den Schüler gab es ein dickes Dankeschön an die Schule, die Lehrer, die Sekretärinnen und nicht zu vergessen den Hausmeister – vorgetragen von Schülersprecherin Anna-Marie Uber, die als ganz besonders prägend die Begegnung mit Alexander Lebenstein hervorhob.

Lob der Waggon-Gruppe

Die Lehrer wiederum lobten das Engagement der Schüler, insbesondere das der Waggon-Gruppe, die Alexander Lebenstein in Berlin besucht hatte. Holger Freitag, Hans-Peter Lau, Martin Herkt und Robert Seidel fanden dafür treffende Worte: „Danke, dass Ihr da wart.“ Per E-Mail hatte übrigens auch Alexander Lebenstein seine besten Wünsche an die scheidenden Schüler übermitteln lassen

 

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