Reisende ändern ihre Routen nicht

Flugangst

HALTERN Wie gehen Reisende mit den zurückliegenden Flugzeug-Unglücken um? Bremsen Schlagzeilen von abgestürzten Fliegern die Reiselust in ferne Länder? Wir fragten nach.

von Von Marie-Kristin Kübber

, 17.07.2009, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wer in die Ferne möchte, fliegt auch in die Ferne“, weiß Kerstin Schemmer vom City-Reisebüro.  Zwar sei das Risiko auf Langstreckenflügen höher, aber deswegen werde nicht nur europäisch geflogen.Worauf hingegen geachtet werde, sei die Fluggesellschaft: „Die Kunden erkundigen sich immer danach, da deutsche Fluggesellschaften ihnen lieber sind“, so Schemmer. Bei der Konkurrenz vom Halterner Reisebüro sei die Nachfrage bezüglich Flugreisen trotz der Meldungen konstant geblieben: „Wir haben vor ein paar Tagen noch Flüge in die USA und nach Indien gebucht“, berichtet Angelika Schmäing. „Wir können keine Veränderungen feststellen.“

Ein anderes Verhalten bezüglich der Urlaubsplanung ist auch bei der 45-jährigen Gabriele Büning nicht zu erkennen: „Ich verbringe schon seit Jahren den Urlaub mit meinem Hund in Deutschland.“ Von den Schlagzeilen werde sie sich nicht abschrecken lassen: „Autofahren ist genauso gefährlich. Die Katastrophe beim Fliegen ist, dass so viele Menschen auf einmal bei einem Absturz sterben.“ Halterner Reisebüro-Mitarbeiterin Angelika Schmäing beruhigt jedoch: „Es gibt kein Verkehrsmittel, das so sicher ist wie das Flugzeug.“

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