Rückzug der Briten eröffnet Haltern neue Perspektiven

Riesiges Übungsplatzgelände

Der Rückzug der britischen Streitkräfte aus Haltern eröffnet der Stadt Haltern völlig neue Perspektiven. Noch bevor die Briten die Planungshoheit über den Übungsplatz abgeben, macht sich die Stadt Gedanken darüber, wie sie am besten die Interessen der Kommune und ihrer Bürger durchsetzen kann.

HALTERN

, 28.08.2014, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zunächst einmal bewertet Beigeordneter Wolfgang Kiski den Rückzug der britischen Streitkräfte als positive Entwicklung. Allerdings hat die Stadt noch keinen Zugriff auf das Truppenübungsgelände. Zunächst einmal darf nämlich das Bundesverteidigungsministerium prüfen, ob es das Halterner Gelände für Übungen dauerhaft nutzen möchte. Das teilte Bernd Grotefeld von der zunächst zuständigen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit.

Ein Mitspracherecht hätten zudem Deutschlands NATO-Partner. Zudem müsse die Rückführung von Grundstücken an eventuelle Alteigentümer geklärt werden. Erst danach kommen die Kommunen wieder ins Spiel.  Die Stadt Haltern gehört allerdings wie der Herzog von Croy und einige Landwirte auch zu der Riege der Alteigentümer. 1965 verkaufte sie 200 Hektar in den Borkenbergen an den Bund.

Am 18. September wird Bürgermeister Klimpel im öffentlichen Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss die Vorstellungen der Stadt ausführlich darlegen. Gleichzeitig informierte Kiski am Donnerstag darüber, dass ein Arbeitskreis auf Halterner Ebene gebildet werden soll, der Ideen für die Folgenutzung der Truppenübungsplätze sammelt und in konstruktive Vorschläge verwandeln soll.

Lesen Sie jetzt