Ruhestätte Natur in Haltern-Sythen möglich

Bestattungswald

Carl Otto Graf von Westerholt bietet an, in seinem Sythener Forst eine "Ruhestätte Natur Haltern am See" herzurichten. Im März hatte er sein Konzept im Ausschuss Bauen und Verkehr vorgestellt. Die Politik stimmte einmütig dafür und beauftragte die Verwaltung, entsprechende Gespräche mit den zuständigen Fachbehörden zu führen. Wie es nun weiter geht.

SYTHEN

, 14.06.2017, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ruhestätte Natur in Haltern-Sythen möglich

Das Foto zeigt die Namensplaketten an den Bäumen im Bestattungswald des Grafen Westerholt in Herten.

Die Gespräche waren notwendig, "um die Genehmigungsfähigkeit für eine Ruhestätte im Linnert abschätzen zu können", erklärt dazu Baudezernentin Anette Brachthäuser. Da die Flächen im Geltungsbereich des Landschaftsplanes Haltern liegen, wurde vorrangig die Untere Naturschutzbehörde eingebunden.

Diese stellte für den Bereich südwestlich der Sythener Straße eine Genehmigung für Teilbereiche des Linnerts in Aussicht. Nordöstlich der Sythener Straße sind die Flächen des Linnert jedoch als Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Hier müssen noch weitere Gespräche geführt werden.

Graf Westerholt möchte zunächst beginnen mit einer vier Hektar großen Ruhestätte Natur. Er wird sich nun mit dem Landesbetrieb Wald und Holz abstimmen. Sobald die Behörde eine positive Rückmeldung gibt, wird die Verwaltung dem Rat die vertraglichen und rechtlichen Regelungen vorlegen. Geplant ist, dass die Stadt Träger des Bestattungswaldes wird. Sie erhält einen Anteil der Gebühren, der Graf ist als Wald-Eigentümer der Betreiber.

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