Nach gefährlichem Krankheits-Verdacht: Blätter und Äste von Ahornbäumen wurden entfernt

Entwarnung

Zwei Ahornbäume am Hellweg sind krank. Die gefährliche Rußrindenkrankheit konnte aber nicht festgestellt werden. Die Stadt Haltern gibt Entwarnung.

Haltern

, 10.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Nach gefährlichem Krankheits-Verdacht: Blätter und Äste von Ahornbäumen wurden entfernt

Die Blätter und Äste der beiden Ahornbäume wurden komplett zurückgeschnitten. © Jürgen Wolter

Die beiden Ahornbäume am Hellweg sind krank. Unser Leser Martin Ketelsen hatte auf die Schädigungen aufmerksam gemacht, weil er sichergehen wollte, dass dort nicht die gefährliche Rußrindenkrankheit vorliegt, die Gesundheitsschäden hervorrufen kann (wir berichteten).

„Die Bäume haben eine Blattwelkekrankheit“

Die Stadt Haltern gab jetzt Entwarnung. „Die Bäume haben eine Blattwelkekrankheit. Deshalb wurden alle Blätter und kleineren Äste inzwischen zurückgeschnitten“, sagt dazu Stadtsprecher Georg Bockey.

Die Bäume müssen aber nicht gefällt werden, wie es bei der Rußrindenkrankheit notwendig geworden wäre. Bei dieser Krankheit bilden sich im Endstadium Risse in der Rinde, unter der sich schwarze Pilzsporen sammeln. Wenn man diese einatmet, kann es zu Reizungen der Atemwege und Beschwerden kommen. In Bonn waren wegen dieser Krankheit mehrere hundert Bäume gefällt worden.

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