Rutsche ins Sythener Freibad

Pläne sind fertig

SYTHEN Die heiß ersehnte Großrutsche im Freibad Sythen nimmt Formen an. Ein kompetentes Team um Ralf Hunfeld und Matthias Honert hat mit den Arbeiten auf dem Gelände am Brinkweg begonnen.

von Von Silvia Wiethoff

, 09.11.2009, 14:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
"Da geht´s lang." Ralf Hunfeld präsentierte die Pläne für den Rutschenbau des Vereins Freibad Sythen. Mit Markus Beck hat sich schon der erste Freiwillige gemeldet, der einen Teil des Caterings für die ehrenamtlichen Handwerker übernehmen will.

"Da geht´s lang." Ralf Hunfeld präsentierte die Pläne für den Rutschenbau des Vereins Freibad Sythen. Mit Markus Beck hat sich schon der erste Freiwillige gemeldet, der einen Teil des Caterings für die ehrenamtlichen Handwerker übernehmen will.

Die Einstiegshöhe liegt zweieinhalb Meter niedriger als ursprünglich nach dem Beispiel der in Dülmen abgebauten Rutsche mit einem Turm von neun Metern geplant. Dies soll sich positiv auf den zu erwartenden Lärmpegel auswirken und den Nachbarn, vor allem dem neuen Baugebiet Elterbreischlag, zugute kommen. Außerdem werden moderne Rutschen nicht mehr nach dem Muster „einmal links herum und einmal rechts herum“ angelegt. „Das ist langweilig“, teilte Hunfeld mit. Um auf der sicheren Seite zu sein, will der Verein sein Spielgerät vor der Inbetriebnahme vom TÜV abnehmen und danach regelmäßig prüfen lassen.

Ein Teil des neuen Erdhügels wird weiter als Liegewiese zur Verfügung stehen. Für einen sicheren Plumps ins Becken wird unter anderem eine Edelstahlabtrennung sorgen. Das Material ist bereits vorhanden und stammt aus einem Freibad in Pegnitz (Kreis Bayreuth). Ein Spediteur brachte den Stahl auf einer Rückfahrt nach Sythen. Für den Rutschenbau installiert der Freibadverein ein weiteres Tor in Höhe des Babybeckens. So wird das Gelände des Sportplatzes geschont. Für die Baufahrzeuge wurde jetzt ein Schotterweg auf dem Gelände angelegt. Bis Ende Dezember werden nur gelegentlich weitere helfende Hände benötigt. „Das ist jetzt eher eine Sache der Großgeräte“, erklärte Hunfeld. Im neuen Jahr aber sollen die Rutschenelemente überarbeitet werden. Dann zählen die Spezialisten auf Unterstützung aus dem Dorf.

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