Aus dem Kriegerdenkmal in Lippramsdorf wurde ein Mahnmal gegen alle Formen von Gewalt.
Aus dem Kriegerdenkmal in Lippramsdorf wurde ein Mahnmal gegen alle Formen von Gewalt. © Schrief
Erneute Diskussion

Schande oder Ehre? – Debatte über das Mahnmal in Lippramsdorf

Die Diskussion um das Lippramsdorfer Mahnmal flammt wieder auf. „Es ist eine Schande, keine Ehre“, sagt Alfons Bomholt. Der Schützenverein und die Stadt reagieren auf diese markigen Worte.

Alfons Bomholt weiß, dass er provoziert. Aber zum 8. Mai, dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wolle er zunehmendem Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus etwas entgegen setzen. Am Mahnmal in Lippramsdorf statuiert er ein Exempel: Es ist seiner Meinung nach absolut unpassend für eine Erinnerungskultur. Das Mahnmal stellt Soldaten mit Handgranaten in der Hand auf dem Weg zum Kampf dar.

„Ein Stück Zeitgeschichte, kein Ehrenmal“

„Nie ist gesagt worden, der Ort sei der Reden nicht würdig“

Jugendliche veranlassten Anbringung weiterer Tafel

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Haltern am See ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier arbeite ich gern: Als Redakteurin interessieren mich die Menschen mit ihren spannenden Lebensgeschichten sowie ebenso das gesellschaftliche und politische Geschehen, das nicht nur um Haltern kreist, sondern vielfach auch weltwärts gerichtet ist.
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