Schüler testen neue Verpflegung in der Mensa

Schulzentrum

Currywurst und Kartoffelecken, Lasagne oder doch lieber eine gesunde Gemüsepfanne? Die Schüler der Klassen 6 d, e und f des Joseph-König-Gymnasiums hatten am Dienstag die Qual der Wahl: Sie testeten die neue Küche der Mensa am Schulzentrum. Ihr erstes Fazit fiel eindeutig aus.

HALTERN

, 01.09.2015, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schüler testen neue Verpflegung in der Mensa

Maja probierte zuerst die Currywurst.

Das erste Fazit der jungen Testesser lautete: „Schmeckt superlecker!“ Seit Beginn des Schuljahrs wird in der Mensa vor Ort gekocht, nachdem das fertig angelieferte Essen in den Vorjahren bei vielen Schülern nicht mehr gut ankam. „Das ist jetzt anders“, sagt Kay Esser vom Halterner Caritasverband, der die Angebote koordiniert.

„Wir arbeiten mit der Firma Apetito aus Rheine zusammen, die das Essen nach dem Cook & Freeze System vorbereitet. Die tiefgefrorenen Portionen werden jetzt in der Küche der Mensa von Küchenleiterin Kirsten Schröder und ihrem Team frisch zubereitet.“

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Neues Konzept für Schulmensa

Auf ein neues Konzept setzt die Schulmensa des Schulzentrums seit Anfang September: Ein neuer Anbieter liefert die Speisen, die frisch und vitaminreich auf den Tellern der Schülern landen sollen. Beim Testessen kamen die Neuerungen gut bei den Testessern an.
01.09.2015
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Beim Probeessen in der Mensa herrschte großer Andrang.© Foto: Jürgen Wolter
So gehts: Maurice und Mathis rufen ihre Bestellung mit der Mensakarte ab.© Foto: Jürgen Wolter
Die frischen Speisen warten auf den Andrang der Schüler© Foto: Jürgen Wolter
Tim besorgt sich erstmal Besteck.© Foto: Jürgen Wolter
Kay Esser begrüßte die Schüler iin der Mensa zum Probeessen.© Foto: Jürgen Wolter
Beim Probeessen in der Mensa herrschte großer Andrang.© Foto: Jürgen Wolter
Beim Probeessen in der Mensa herrschte großer Andrang.© Foto: Jürgen Wolter
Küchenleiterin Kirsten Schröder schiebt Kartoffelecken in den Ofen© Foto: Jürgen Wolter
Maja probierte zuerst die Currywurst.© Foto: Jürgen Wolter
Currywurst und Lasagne sind auch eine gute Mischung© Foto: Jürgen Wolter
Ihnen schmeckts: Nica, Charlotte und Maja fanden das Essen "superlecker".© Foto: Jürgen Wolter
Christiane Ferlings-Levedag nimmt das schmutzige Geschirr entgegen.© Foto: Jürgen Wolter
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Diese freut sich vor allem, dass sie selbst Einfluss auf die Speisen nehmen kann. „Ich kann aus über 500 Angeboten die Menüs zusammenstellen, und wenn Schüler mal besondere Wünsche äußern, kann ich darauf auch eingehen“. 

Gesund und vitaminreich

„Super“, fanden Finja, Lorena, Nica, Charlotte und Maja das Essen in der Mensa. Lorena ist ein echter Gemüsefan und hatte sich bunte Erbsen, Möhren und Brokkoli auf den Teller geschaufelt. Die anderen standen mehr auf Currywurst und Lasagne.

Auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe wird verzichtet, die Mahlzeiten sollen gesund, vitaminreich und frisch serviert werden. Es wird außerdem darauf geachtet, dass Muslime kein Schweinefleisch bekommen.

Die Küche wurde neu ausgestattet. Es wurde ein zweiter Konvektomat (Dampfgarer) angeschafft, außerdem wurden die Küchenutensilien auf den neuesten Stand gebracht.

Platz für 140 Schüler

Den Mensabetrieb tragen Caritas und die Stadt Haltern als Schulträger gemeinsam. 140 Schüler finden hier Platz, schwerpunktmäßig ist die Mensa dienstags und donnerstags für die Gymnasiasten und montags und mittwochs für Realschüler ab der sechsten Klasse geöffnet.

„Grundsätzlich steht die Mensa allen Schülerinnen und Schülern ab der fünften Klasse offen“, sagt Kay Esser. Die Schulleiter Ulrich Wessel und Frank Cremer machten sich am Dienstag mit Caritas Fachbereichsleiter Hans-Martin Mießeler und Michael Ritterbach vom Schul- und Sportamt der Stadt ein Bild von der neuen Küche.

Erweiterte Betreuung

Die Caritas bietet in einem weiteren Raum eine erweiterte Betreuung bis in den Nachmittag an, in dem unter anderem Hausaufgabenbetreuung stattfindet. „Es gibt außerdem einen Jugendtreff, den wir neu aufgemöbelt haben“, sagt Kay Esser.

„Kicker, Dart und andere Spieleangebote schaffen die Möglichkeit, hier auch Freizeit und Freistunden zu verbringen. Die Schüler müssen also nicht mehr in die Stadt laufen.“

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