Schuhfabrik wird zum Tanzsaal

Neues Vereinsheim des TSC Haltern

Der Tanzsportclub Haltern hat eine Bleibe gefunden. Auf einer außerordentlichen Versammlung in Sythen beschlossen 35 von 45 anwesenden Mitgliedern, eine Lagerhalle an der Lohausstraße 20 anzumieten und zum Tanzsaal umzubauen.

HALTERN

, 24.08.2016, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schuhfabrik wird zum Tanzsaal

Das teilte Horst Westermann vom TSC Haltern als Ergebnis der Versammlung am Freitag mit. Horst Westermann ist mit der Betreuung des Projektes beauftragt.

Grundfläche von 1000 Quadratmetern

Vorsitzender Christoph Schüth präsentierte den Vorschlag anhand eines Grundriss-Entwurfes. Insgesamt steht eine Grundfläche von 1000 Quadratmetern zur Verfügung. Der Entwurf sieht zwei Trainingsflächen zu je 265 Quadratmetern – getrennt durch eine mobile Wand – und eine dritte Trainingsfläche mit rund 80 Quadratmetern mit den entsprechenden Nebenräumen vor. Beide großen Trainingsräume lassen sich durch Verschieben der mobilen Wand zu einer Fläche mit rund 520 Quadratmetern vereinen. Schüth: „Das ermöglicht dem Verein die Ausrichtung von Turnieren und Landesmeisterschaften.“ Die vorbereitenden Arbeiten zur Umsetzung sind weitestgehend fortgeschritten, sodass eine Trainingsaufnahme ab Herbst 2017 realistisch erscheint.

Christoph Schüth stellte zwei weitere Alternativen vor, die dem TSC angeboten worden waren: Ein vorhandenes Gebäude an der Annabergstraße und ein Grundstück am Ikenkamp. Auch dazu hatte der 1. Vorsitzende einen Kosten- und Zeitplan erstellt. In der anschließenden Abstimmung entschied sich die Mehrheit für das Projekt an der Lohausstraße. Den Mitgliedern war es sehr wichtig, kurzfristig in eigene Trainingsräume umziehen zu können, damit das Trainingsangebot dem Bedarf möglichst schnell angepasst werden kann und die Kommunikation der verschiedenen Trainingsgruppen untereinander gepflegt werden kann.

Lange Suche

Erst am 4. August hatte der TSC noch einmal einen Anlauf genommen, um ein Vereinsheim zu suchen, und sich dabei an die Halterner Zeitung gewandt. Schon seit Langem hielt er Ausschau nach einem Grundstück oder einem geeigneten Gebäude, um das das Training an einem Ort konzentrieren zu können.

Nächste Schritte sind nun laut Horst Westermann die Sicherstellung der Finanzierung über die NRW Bank Sportstätten und der Abschluss eines Pachtvorvertrages mit dem Besitzer der Halle (er ist dem TSC selber verbunden). Anfang 2017, so hofft Horst Westermann, könne die Vergabe der Arbeiten erfolgen und schließlich mit dem Umbau begonnen werden. Als Architekt begleitet Martin Pastor aus Kempen, selbst dem Tanzsport als Vorsitzender des Clubs Seidenstadt Krefeld verschrieben, den Umbau der Halle.

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