Schulcheck: Alexander-Lebenstein-Realschule ist Schule „Ohne Rassismus. Mit Courage.“

rnSchuljahr 2020/21

Die Alexander-Lebenstein-Realschule ist Schule „Ohne Rassismus. Mit Courage.“ Und dies wird im Schulalltag vorgelebt. Außerdem besticht sie mit einem ausgeklügelten Kommunikationssystem.

Haltern

, 09.10.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neben fachlichen Angeboten und der Ausstattung in den Klassenräumen ist das Miteinander in einer Schule für die Kinder erfolgsentscheidend. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern der Alexander-Lebenstein-Realschule umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagen die Schülersprecherinnen Martha Hovenjürgen und Lena Kroner: „Unsere Schule zeichnet sich aus, weil man auch außerhalb der Schulzeit seinen Interessen in verschiedenen AGs nachgehen kann. Zum Beispiel haben wir an unserer Schule die Schulbands und die Chöre, die bei zahlreichen Schulevents dabei sind und diese begleiten.

Im Schulzoo lernen die Kinder früh Verantwortung zu übernehmen. Unsere Waggon-AG beschäftigt sich mit unserem Schulmotto ‚Ohne Rassismus. Mit Courage.‘ Dieses Motto wird dann auch am Holocaust-Gedenktag und den dazugehörigen Projekttagen aufgegriffen.

Außerdem findet alle zwei Jahre ein Sponsorenlauf für das Projekt, das die Schule in Uganda unterstützt, statt. Bei der Weihnachtsrevue und dem davor aufgebauten Weihnachtsmarkt werden weitere Spenden gesammelt. Auch sammeln Schülerinnen und Schüler Lebensmittel für die Halterner Tafel.

Bei der Anmeldung können die Schüler sich für die Musikklasse entscheiden, in der sie auf ihrem musikalischen Weg begleitet werden.“

Schulcheck: Alexander-Lebenstein-Realschule ist Schule „Ohne Rassismus. Mit Courage.“

Die beiden Schülersprecherinnen Martha Hovenjürgen (l.) und Lena Kroner © privat

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Fördervereinsvorsitzende Silke Weßel: „Eltern und Schule leben an dieser Einrichtung gemeinsam die Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Auf die Elternmitwirkung wird viel Wert gelegt. Ein besonderes Anliegen ist es, bei eventuell entstandenen Problemen gemeinsame Wege aufzuzeigen, diese zu lösen. Es gibt eine starke Elternvertretung und einen fleißigen Förderverein, die viele Ideen entwickeln und die Schulleitung beziehungsweise Lehrerschaft bei der Umsetzung von verschiedenen Projekten tatkräftig unterstützen.

Durch das neue Kommunikationssystem Schulcloud sind die Kommunikationswege zwischen den Kindern, Lehrern und Eltern noch kürzer und effektiver. Ich finde es außerdem gut und sehr wichtig, dass sich die Realschule schon im Logo zur Schule ‚Ohne Rassismus. Mit Courage.‘ verpflichtet und dies auch im täglichen Miteinander vorlebt.“

Schulcheck: Alexander-Lebenstein-Realschule ist Schule „Ohne Rassismus. Mit Courage.“

Die Fördervereinsvorsitzende Silke Weßel © privat

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Frank Cremer: „Neben drei Computerräumen, zwei iPad-Koffern, der Ausstattung nahezu aller Klassenräume mit Beamern, teilweise inzwischen mit Apple-TV und iPad-Anbindung, Fachräumen mit Smartboard verwenden auch die Lehrerinnen und Lehrer eigene digitale Geräte im Unterricht (Notebooks, Tablets).

Dabei unterstützt die Schulcloud, ein Messenger-System, das ähnlich wie Whatsapp arbeitet. Hierüber kommuniziert das Kollegium in Fachgruppen, trifft Absprachen und teilt Inhalte. Es werden aber auch im Verlauf des Schuljahres Schüler und Eltern eingebunden.

Über die Schulcloud können Medien und Aufgaben verteilt werden, Hausaufgaben angefertigt werden. In Klasse 5 und 6 absolvieren alle Schüler einen ‚Computer-Führerschein‘. Für die weitere Entwicklung sollen alle Klassenräume mit iPads und Apple-TV ausgestattet werden, zudem soll das Wlan der Schule so ausgebaut werden, dass auch Schülergeräte darin eingebunden werden können. Eine wichtige Rolle spielt dazu auch die weitere systematische Fortbildung des Kollegiums.“

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiter Frank Cremer: „Verbesserungsmöglichkeiten gibt es immer. Derzeit steht die weitere Digitalisierung im Fokus der Aufmerksamkeit. Hierbei müssen dann natürlich auch die schulinternen Lehrpläne entsprechend weiter entwickelt werden.“

So berichtet die Presse über die Schule

Konkrete Mahnungen für die Zukunft statt trockener Geschichte: Die Alexander-Lebenstein-Realschule hat zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung beeindruckende Parallelen ins Jahr 2019 gezogen.

Beim Besuch des „FranceMobils“ im Februar in den sechsten Klassen der Realschule hat eine Französin den Schülern spielerisch ihre Sprache näher gebracht.

Bereits zum dritten Mal fand Anfang 2019 das Fußballturnier der Schule statt. 146 Schüler kickten um den Sieg.

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