Schwerer Rennradunfall auf der Granatstraße

Sturz bei hohem Tempo

Mindestens fünf Verletzte, einer davon schwer, Lebensgefahr ist nicht ausgeschlossen. Das ist die Bilanz eines Unfalls in einer 35-köpfigen Fahrradgruppe am Dienstagnachmittag in Lavesum. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz - die Granatstraße war weiträumig abgesperrt.

LAVESUM

, 12.07.2016, 15:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Tross von 35 Radfahrern kam es auf abschüssiger Straße zum Sturz auf der Granatstraße.

In einem Tross von 35 Radfahrern kam es auf abschüssiger Straße zum Sturz auf der Granatstraße.

Jeweils mehrere Kranken- und Notarztwagen standen gegen 15 Uhr auf der Granatstraße zwischen Rekener Straße und Wildpark. Polizisten und Sanitäter versorgten Verletzte und bangende Angehörige. Die insgesamt 35 Rennradfahrer waren mit Begleitautos auf der stark abschüssigen Straße wohl in hohem Tempo unterwegs. Einer der unverletzten Fahrer mutmaßt, die Ursache des Sturzes könne ein übersehenes Schlagloch gewesen sein. Als eine Fahrerin bei wohl hohem Tempo stürzte, kam es zur Massenkarambolage im Pulk. Autos waren in den Unfall nicht verwickelt.

Den Polizeibeamten vor Ort zufolge seien mindestens fünf Fahrer verletzt worden, mindestens einer von ihnen schwer. Die Sperrung der Granatstraße ab Rekener Straße sollte über eine Stunde andauern, um die Unfallursache zu ermitteln. Die Radler kamen alle aus Schweden und waren auf einer Tour für den guten Zweck durch halb Europa bis nach Paris unterwegs. Sie wollen mit der Aktion Geld sammeln für krebskranke Kinder.

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