Schwerverletzter nach Leitplanken-Crash auf A43

Autobahn lange gesperrt

Nach einem schweren Unfall war am Dienstagmorgen die Autobahn 43 zwischen Haltern-Lavesum und Haltern in Richtung Wuppertal gesperrt. Ein Autofahrer war zunächst vor eine Leitplanke geprallt und ist dann von einem weiteren Autofahrer angefahren worden. Es bildete sich ein sieben Kilometer langer Stau.

Haltern

, 17.01.2017, 08:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerverletzter nach Leitplanken-Crash auf A43

Am Dienstagmorgen kam es auf der Autobahn 43 zwischen Haltern-Lavesum und Haltern in Richtung Wuppertal zu einem schweren Verkehrsunfall.

Aktualisierung 10.12 Uhr:

Die Polizei Münster hat die Sperrung der Autobahn aufgehoben.  

Erstmeldung:

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 6 Uhr am Morgen. Warum der Fahrer aus dem Kreis Coesfeld mit seinem Wagen gegen die Leitplanke prallte, sei noch unklar. "Ob es an Glätte oder vielleicht an Unachtsamkeit lag, können wir noch nicht sagen", so Mirko Stein von der Polizei Münster. 

Als der Fahrer aus seinem Auto ausstieg, sei er vom Wagen einer anderen Autofahrerin, ebenfalls aus dem Kreis Coesfeld, erfasst worden. Der Mann sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, Lebensgefahr bestehe nach bisherigem Kenntnisstand aber keine. Die Fahrerin des anderen Wagens habe einen Schock erlitten, auch sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Autobahn wird laut Polizei bis mindestens 10 Uhr gesperrt bleiben, derzeit hat sich ein Stau von sechs Kilometern gebildet. Viele Autofahrer nahmen in Lavesum die Abfahrt und fuhren Richtung Innenstadt zur nächsten Autobahnauffahrt. Dadurch kam es zu einem Stau zwischen Sythen und Innenstadt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt